Fußball: Kreisliga A2
Freiräume nicht genutzt – GW Nottuln II verliert 0:1 gegen Turo Darfeld

Nottuln -

Die Reserve von GW Nottuln kommt nicht so richtig aus den Puschen. Im Duell mit Turo Darfeld gab es eine 0:1-Niederlage. Die war vermeidbar, wie Trainer Mario Popp nach dem Spiel erklärte.

Sonntag, 15.09.2019, 20:28 Uhr aktualisiert: 17.09.2019, 18:08 Uhr
Niederlage: David Hamm (links) und die Nottulner Reserve gingen gegen Darfeld leer aus.
Niederlage: David Hamm (links) und die Nottulner Reserve gingen gegen Darfeld leer aus. Foto: Patrick Schulte

„Das Spiel hatte heute eigentlich keinen Sieger verdient gehabt“, bilanzierte GWN-Trainer Mario Popp nach der 0:1-Heimniederlage seiner Elf gegen Turo Darfeld, bei denen mit Linus Sonneborn, Florian Feitscher und Patrick Grotthoff gleich drei ehemalige Nottulner auf dem Platz standen.

In einem Spiel, in dem beide Seiten Schwierigkeiten hatten zwingende Torchancen herauszuspielen, datierte das Tor des Tages aus der 29. Minute. Da die Hintermannschaft der Grün-Weißen nicht konsequent genug verteidigte, konnte Julius Fliß zur Führung der Gäste vollenden.

Nur wenige Minuten später hatten die Nottulner dann auch noch Pech, als der Schiedsrichter David Hamm im Abseits gesehen hatte und die Gastgeber damit um den möglichen Ausgleichstreffer brachte (33.).

Die zweite Halbzeit begann dann direkt mit einem Aufreger. Unmittelbar nach dem Anstoß fasste sich Nottulns Aaron Schölling ein Herz und zog aus der Distanz ab. Turo-Keeper Jan-Simon Wilmer ließ den Ball zwar abprallen, in den Augen vieler Beteiligter tat er dies allerdings erst hinter die Linie. Der Unparteiische war anderer Meinung und ließ weiterspielen.

Ansonsten sahen die Zuschauer nach dem Wiederanpfiff ein ähnliches Bild wie bereits im ersten Durchgang. Die Darfelder ließen den Platzherren viele Freiräume, die von den GWN-Kickern aber nicht ausreichend genutzt wurden. Insbesondere kurz vor dem Strafraum fehlte es immer wieder an der nötigen Präzision. Die beste Gelegenheit verbuchte in der 73. Minute Ben Rahlenbeck. Der Ball zappelte sogar bereits im Netz, doch erneut wurde auf Abseits entschieden. Am Ende blieb es also bei der knappen Niederlage der GWN-Reserve. Mit der Leistung seiner Elf war Popp nach dem Spiel nicht zufrieden: „Es wäre heute definitiv mehr möglich gewesen. Wir haben unser Potenzial nicht ausgeschöpft und nicht das umgesetzt was wir uns vorgenommen haben.“

Ein Lob verteilte er aber dennoch: „Clemens Donner, der ursprünglich Feldspieler in der Ersten war, hat für uns heute im Tor gespielt und dort einen super Job gemacht.“

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