Fußball; Westfalenliga
Nach dem Durchhänger will GW Nottuln gegen SV Spexard wieder durchstarten

Nottuln -

Die 1:2-Niederlage beim SuS Neuenkirchen ist bei den Westfalenliga-Fußballern von GW Nottuln verdaut und zu den Akten gelegt. Trotzdem machte GWN-Trainer Jens Niehues auch vier Tage später kein Geheimnis daraus, „dass wir einen kleinen Durchhänger hatten“. Jetzt will er gegen den SV Spexard wieder durchstarten.

Samstag, 28.09.2019, 05:00 Uhr aktualisiert: 01.10.2019, 13:40 Uhr
Dreieinhalb Jahre ist das letzte Westfalenliga-Aufeinandertreffen mit dem SV Spexard in Nottuln her: Damals setzten sich die Grün-Weißen (hier Timo Grabowsky, li.) mit 2:1 durch.
Dreieinhalb Jahre ist das letzte Westfalenliga-Aufeinandertreffen mit dem SV Spexard in Nottuln her: Damals setzten sich die Grün-Weißen (hier Timo Grabowsky, li.) mit 2:1 durch. Foto: Johannes Oetz

„Allerdings war in Neuenkirchen keineswegs alles schlecht. Wir haben nicht verloren, weil der Gegner besser war.“ Vielmehr machte der neue Nottulner Coach als Grund für die zweite Saisonpleite aus, „dass die Mannschaft nicht die volle Konzentration abrufen konnte“.

Seit der Trainingseinheit am Dienstag richtet sich das volle Augenmerk auf die Partie am Sonntag (15 Uhr) im Baumberge-Stadion gegen den SV Spexard . Dass die Gäste, zuletzt mit 3:0 gegen das noch sieglose Schlusslicht TuS Tegern erfolgreich, aus den vergangenen vier Spielen zehn Punkte holten und sich bis auf den dritten Platz vorgearbeitet haben, nahm Niehues am Rande zur Kenntnis. „Mich interessieren die Zahlen unseres Gegners nicht. Wir sind ausschließlich mit uns beschäftigt.“

Um die positive Heimbilanz, bislang gab es zwei Siege gegen den SC Herford (2:1) und den damaligen Spitzenreiter SC Delbrück (4:2 nach 1:2-Halbzeitrückstand) sowie ein torloses Unentschieden zum Saisonstart gegen den Oberliga-Absteiger 1. FC Gievenbeck, weiter auszubauen, hat der GWN-Coach im Rahmen der Übungseinheiten viel mit seinen Spielern besprochen. „Wir brauchen eine gute Grundordnung gegen den Ball und müssen uns schnell in den Ketten sortieren.“ Außerdem sei es im Vergleich zur Neuenkirchen-Partie notwendig, „das Pass- und Positionsspiel zu verbessern. Wir können gegen jeden Westfalenligisten bestehen, doch dafür reichen 95 Prozent nicht aus.“

Die Personalsituation bleibt im Vergleich zur Vorwoche unverändert. Till Zumkley (Urlaub) sowie die verletzten Christian Warnat, Oliver Leifken und Torhüter Marvin Kemmann fallen weiterhin aus. Für Henning Klaus kommt ein Mitwirken nach langer Verletzungspause noch zu früh, sodass der Defensivallrounder eine Option für die zweite Mannschaft im Heimspiel am Sonntag um 13 Uhr auf dem alten Kunstrasenplatz gegen die TSG Dülmen II darstellt.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6963538?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35336%2F
Nachrichten-Ticker