Fußball: Westfalenliga
GW Nottuln trifft wieder und siegt

Nottuln -

GW Nottuln hat das Toreschießen noch nicht verlernt: Gegen den TuS Hiltrup gewann der Fußball-Westfalenligist aus den Baumbergen am Sonntag verdient.

Sonntag, 27.10.2019, 20:10 Uhr aktualisiert: 27.10.2019, 20:12 Uhr
Lars Ivanusic (r.) – hier hängt er gerade Tim Lucas Vercelli ab – wurde im Verlauf des Spiels immer besser. In der 71. Minute zeigte er mit seinem direkt verwandelten Eckstoß, dass er auch ein großes Schlitzohr ist.
Lars Ivanusic (r.) – hier hängt er gerade Tim Lucas Vercelli ab – wurde im Verlauf des Spiels immer besser. In der 71. Minute zeigte er mit seinem direkt verwandelten Eckstoß, dass er auch ein großes Schlitzohr ist. Foto: Johannes Oetz

War es ein direkt verwandelter Eckball von Lars Ivanusic , die Brust von Mirko Schinke oder doch ein Eigentor von Lennard Massmann? Egal! Nach drei Meisterschaftspartien ohne eigenen Torerfolg traf Fußball-Westfalenligist GW Nottuln im Heimspiel gegen den TuS Hiltrup in der 71. Minute wieder. Es war das Tor des Tages, das der Unparteiische Schlitzohr Ivanusic anschrieb. Durch den Dreier verbesserte sich Nottuln in der Tabelle auf Rang sechs. Hiltrup ist jetzt Siebter.

Nach dem Abpfiff fielen sich die Grün-Weißen in die Arme. Trainer Jens Niehues herzte seinen Co Dirk Nottebaum, während sich die Mannschaft zum Kreis versammelte. Wenig später tanzte die Truppe, ihren Mannschaftssong schmetternd, auf dem heimischen Kunstrasen: „Super Team aus NRW . . .“

GW Nottuln besiegt TuS Hiltrup

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„Ich fand, dass wir heute verdient gewonnen haben. Dass nach unserer Führung noch einmal Unruhe aufkommen würde, war klar. Doch meine Jungs haben so gut wie nichts zugelassen“, erklärte Niehues. Sein Gegenüber, Christian Hebbeler, pflichtete ihm bei: „Wir haben eine verdiente Niederlage kassiert. In der ersten Halbzeit haben uns die Nottulner noch am Leben gelassen.“ Und dass das Spiel nur durch ein Tor entschieden wurde, fand der Fußballlehrer der Gastgeber richtig gut: „Ein 1:0 ist doch viel cooler als ein 6:0.“

Doch der Reihe nach. Die Platzherren begannen mit zwei Überraschungen in der Startelf. A-Jugend-Torhüter Jan Wewers durfte im Tor ran. Wie berichtet, hatte sich Stammkeeper Malte Wilmsen in der Vorwoche verletzt und wird erst im nächsten Jahr wieder eingreifen können. Im Angriff hatten wohl die wenigsten damit gerechnet, dass Pascal Gerdes in vorderster Front ran durfte. Um es vorwegzunehmen: Nottulns Neuzugang machte seine Sache richtig gut.

Noch besser agierte allerdings André Kreuz. Der Kapitän dirigierte seine Vorderleute und gewann viele wichtige Zweikämpfe in der letzten Linie. Da brannte nichts an.

Nach vorne zeigten die Platzherren derweil einige schöne Kombinationen. Besonders Christian Warnat gefiel hier auf der rechten Seite mit seinen kraftvollen Antritten. Aber auch seine Vorderleute sprühten vor Spielfreude. Nach elf Minuten besaß Jan Ahrens die erste Chance. TuS-Schlussmann Romain Böcker war jedoch zur Stelle. Anschließend verzog Hesker (13.), dann kam Gerdes nicht am Keeper vorbei (16.), ehe Hesker wieder zu hoch zielte (21.). Nach einer halben Stunde hätte die Führung fallen müssen: Nach einem weiteren Warnat-Vorstoß spielte Hesker das Leder wunderschön mit der Hacke weiter auf Fabian Schöne, der indes zu hoch zielte.

In der 43. Minute durfte Wewers erstmals sein Können zeigen: Den Schuss von Montasar Hammani hielt er sicher fest. Danach war Pause.

Nach dem Wiederanpfiff blieb Nottuln am Drücker. Eine scharfe Warnat-Hereingabe verlängerte Lars Finkelmann beinahe ins eigene Tor (53.). Reaktionsschnell klärte Böcker jedoch zum Einwurf. Nur 60 Sekunden später wurde ein Schuss von Daniel Feldkamp eine sichere Beute des Keepers.

In der Folge wechselte Niehues zwei Mal: Christian Messing kam für Jan Ahrens (62.) und Mirko Schinke für den angeschlagenen Jens Böckmann (70.). Beide fügten sich glänzend ins Spiel ein. Schinke stand zudem nur Sekunden nach seiner Einwechslung im Fokus: Ivanusic hatte den Eckball scharf hereingebracht, das Nottulner Eigengewächs sorgte vor dem Keeper für Verwirrung – und drin war der Ball.

Hiltrup warf nun alles nach vorne. Doch Nottulns Turm in der Schlacht, André Kreuz, peitschte seine Mitspieler zur Aufmerksamkeit. Mehr als ein Schuss von Hammami (79.) und ein Versuch von Manuel Beyer (90.+1) sprang nicht mehr für den Gast heraus. Und so stand auch nach 93 Minuten hinten die Null.

GW Nottuln:

Wewers – Warnat, Kreuz, Wenning, Böckmann (70. Schinke) – F. Schöne, Ivansuic, Feldkamp, Hesker – Gerdes (75. Krasniqi), Ahrens (62. Messing)

Tor: 1:0 Ivanusic (71.)

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