Handball: Frauen-Bezirksliga
GW Nottuln will mit Tempo zum Erfolg

Nottuln -

Die Bezirksliga-Handballerinnen von GW Nottuln bekommen es am Sonntag im Heimspiel mit einem unangenehmen Gegner zu tun. Nottulns Trainerin hat im Vorfeld der Partie gegen Vorwärts Gronau nicht das beste Gefühl.

Donnerstag, 31.10.2019, 20:00 Uhr
Im Rückspiel der Vorsaison konnten Lena Ziemann (l.) & Co. Vorwärts Gronau nicht besiegen. Damals trennten sich die beiden Teams 22:22. Am Sonntag fällt Ziemann aus.
Im Rückspiel der Vorsaison konnten Lena Ziemann (l.) & Co. Vorwärts Gronau nicht besiegen. Damals trennten sich die beiden Teams 22:22. Am Sonntag fällt Ziemann aus. Foto: Klaus Schulte

Tine Hünteler-Hekman sieht dem nächsten Meisterschaftsspiel ihrer Mannschaft mit gemischten Gefühlen entgegen. „Gegen Vorwärts Gronau haben wir seit jeher Probleme. Die Mannschaft pflegt einen guten und schnellen Handball und ist immer für eine Überraschung gut“, sagt die Trainerin der Bezirksliga-Handballerinnen von GW Nottuln vor dem Heimspiel am Sonntag (Anpfiff um 15 Uhr) gegen die Grenzstädterinnen.

Der sonntägliche Gast konnte sich in der vergangenen Serie erst am letzten Spieltag den Klassenerhalt sicheren. Auch jetzt läuft es noch nicht rund. Mit 2:6 Punkten ist die Mannschaft Drittletzter der Rangliste. Der einzige Sieg gelang gegen die HSG Hohne/Lengerich. Allerdings haben sich auch die Grün-Weißen den Saisonstart anders gewünscht. Dem knappen Erfolg über die DHG Ammeloe/Ellewick stehen Niederlagen gegen den BSV Roxel und Sparta Münster gegenüber. Damit steht GWN mit 2:4 Zählern knapp vor Gronau.

Die Nottulnerinnen haben während der Spielpause intensiv trainiert und freuen sich, endlich wieder ins Geschehen eingreifen zu können. Jedoch werden mit Lena Ziemann und Meike Eckhardt wichtige Spielerinnen fehlen. Dafür sind aber Sarah Chowanietz und Lea Heiman wieder dabei. „Viel wird von unserer Deckung abhängen“, verrät die Nottulner Handballlehrerin. „Wir müssen nach Balleroberungen mit Tempo über die erste und zweite Welle kontern, denn aus dem Spiel heraus tun wir uns noch schwer.“

Seit dem Abgang von Claudia Westrup ist der Rückraum doch geschwächt. Unübersehbar: Die Gegner stellen sich vermehrt hinten rein und warten erst einmal ab. Damit wird es für die Baumberge-Handballerinnen schwer, die beiden Außen und Kreisläuferin Sabrina Welp in Szene zu setzen. Mit Marina Rotermund ist indes eine wichtige Rückraumspielerin zurück. Im Gespann mit Andrea Kohlleppel geht da vielleicht was. Im Aufbau ist Lea Heiman eine Schlüsselspielerin. Nicht zu vergessen Stefanie Gravermann, die mit ihrer Routine Ruhe ins Spiel bringt.

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