Handball: Kreisliga
Handballer von GW Nottuln sind in Kinderhaus chancenlos

Nottuln -

„Natürlich waren wir ersatzgeschwächt, aber so darf man sich einfach nicht verkaufen“, ärgerte sich Nottulns Handballtrainer Stefan Göcke. In der Kreisliga der Herren kamen die Grün-Weißen beim SC Westfalia Kinderhaus II böse unter die Räder und unterlagen mit 18:27 (11:16).

Sonntag, 03.11.2019, 13:42 Uhr aktualisiert: 04.11.2019, 17:00 Uhr

„Sechs Stammspieler sind nicht so einfach zu ersetzen“, lautet das ernüchternde Fazit des GWN-Übungsleiters, an dessen Konzept sich die Mannschaft nur eine Viertelstunde hielt (5:6). Aus dem Rückraum setzten Carsten Weitkamp und Jörg Ruhnke die Akzente und schufen Platz für die Kreisläufer und die beiden Außen. Dann aber war plötzlich Schluss und die Münsteraner setzten sich Tor um Tor ab. „Wir müssen rechtzeitig einrücken und unbedingt Eins-gegen-Eins-Situationen vermeiden“, hatte Göcke gefordert. Das Gegenteil war jedoch der Fall. So lagen die Mannen aus dem Stiftsdorf zur Pause mit 11:16 zurück.

Göckes Donnerwetter zur Pause fiel dementsprechend aus. „Ich habe der Mannschaft gesagt, dass es ohne körperlichen Einsatz und mehr Aggressivität einfach nicht geht“, zeigte sich Göcke vom Auftritt seiner Spieler enttäuscht. Diese gerieten im zweiten Durchgang noch deutlicher ins Hintertreffen, nachdem Carsten Weitkamp und Jörg Ruhnke aus dem Rückraum an Latte und Pfosten scheiterten und auch einige Konter schlecht zu Ende gespielt wurden. Außerdem rieben sich die Grün-Weißen zunehmend in Einzelaktionen auf und ließen Spielideen vermissen.

„Eigentlich waren wir erst in der letzten Viertelstunde wieder im Spiel“, berichtete der Nottulner Trainer von einer tröstlichen Schlussphase. Aber da lagen die wie aus einem Guss spielenden Kinderhauser bereits mit zehn Toren in Front. Die Mannschaft war technisch stark und erzielte die Hälfte ihrer Tore über Außen. Hier meldeten die Gäste Fehlanzeige. Es erwies sich als Nachteil, dass Jörg Ruhnke und Maximilian Halm noch unter ihren Fußverletzungen litten. Einzig Carsten Weitkamp war trotz einer Erkältung mit sieben Treffern wirklich torgefährlich.

„Kinderhaus war uns in allen Belangen überlegen und spielerisch einfach besser. Alle Spieler waren top ausgebildet und auch technisch stark. Das muss man neidlos anerkennen“, zeigte sich Göcke als fairer Verlierer. Den Auftritt seiner Mannschaft bezeichnete er als „sehr enttäuschend“.

GWN-Tore:

Carsten Weitkamp (7), Jörg Ruhnke (3), Dario Wottke (3), Maximilian Halm (2/2), Tobias Last (2) und Florian Poppe (1).

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