Handball: Frauen-Bezirksliga
Erst in Hälfte zwei läuft es bei GW Nottuln besser

Nottuln -

Zu Beginn des Heimspiels waren die Handballerinnen von GW Nottuln nicht bei der Sache. Später wurde es besser und Vorwärts Gronau mit 21:18 besiegt.

Montag, 04.11.2019, 16:58 Uhr aktualisiert: 05.11.2019, 15:46 Uhr
Energisch an den Wurfarm gefasst: Oft war Nottulns dynamische Rückraumspielerin Marina Rotermund nur durch ein Foul zu bremsen.
Energisch an den Wurfarm gefasst: Oft war Nottulns dynamische Rückraumspielerin Marina Rotermund nur durch ein Foul zu bremsen. Foto: Johannes Oetz

Die Bezirksliga-Handballerinnen von GW Nottuln taten sich lange Zeit schwer, ehe sie die Partie gegen Vorwärts Gronau in den Griff bekamen. Dann aber behielten die Grün-Weißen um Trainerin Tine Hünteler-Hekman die nötige Ruhe, um sich mit einem 21:18-Erfolg in Richtung Tabellen-Mittelfeld zu verabschieden.

„Anfangs lief es nicht rund“, berichtete die GWN-Trainerin. „Die Laufwege passten nicht und meine Mannschaft leistete sich viele unnötige Ballverluste“, ärgerte sie sich. Die Grün-Weißen wirkten in dieser Phase verunsichert und nicht auf der Höhe ihrer Leistungsfähigkeit. Angesichts der Fehlpassquote und der Qualität der Würfe konnte es einem Angst und Bange werden. Das änderte sich erst mit der Hereinnahme der wiedergenesenen Lea Heiman . Die Mittelaufbauspielerin brachte Ruhe ins Spiel und sorgte mit gelungenen Eins-gegen-Eins-Aktionen für den Umschwung. Zur Pause lagen die Grün-Weißen knapp mit 8:7 in Führung.

Tine Hünteler-Hekman musste in der Kabine einige deutliche Worte an die Mannschaft gerichtet haben, denn in Durchgang zwei präsentierten sich die Nottulnerinnen wesentlich konzentrierter in Angriff und Abwehr. Das war auch bitter nötig, da sich die Gäste von der niederländischen Grenze in der Abwehr nicht gerade zimperlich gaben. In einer engen Begegnung behaupteten die nun mutiger agierenden Grün-Weißen die Führung und konnten sich in den letzten fünf Minuten entscheidend absetzen. Letztlich fiel es auch nicht mehr ins Gewicht, dass Stefanie Gravermann in der Schlussminute gleich zweimal vom Punkt scheiterte.

„Nach der Pause sind wir endlich als Mannschaft aufgetreten“, freute sich die Nottulner Handballlehrerin über wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Mit einem ausgeglichenen Punktverhältnis (4:4) verteidigten die Grün-Weißen damit Platz sieben. Aber der GWN-Trainerin blieb auch nicht verborgen, dass viele Steilpässe nicht ihren Adressaten fanden. Auch konditionell sah sie Nachholbedarf. „Mit der neuen Halle wird sich das hoffentlich im neuen Jahr ändern“, hofft sie auf zukünftig bessere Trainingsbedingungen. Am kommenden Martini-Wochenende ist die Mannschaft spielfrei, bevor es am 17. November daheim gegen den spielstarken SC Münster 08 weitergeht.

GWN-Tore: Marina Rotermund (5), Stefanie Gravermann (5/5), Lea Heiman (4), Sanja Nieborg (2), Sabrina Welp (2), Sarah Chowanietz (1), Anne Tegtmeier (1), Kim Frie (1).

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