Handball: Kreisliga Euregio-Münsterland
GW Nottuln ersatzgeschwächt vor schwerem Heimspiel

Nottuln -

Einen Sieg davonzutragen, das dürfte utopisch sein. Aber wehren wollen sich die Nottulner Kreisliga-Handballer am Freitag (8. November) gegen den haushohen Favoriten ASV Senden II.

Donnerstag, 07.11.2019, 20:00 Uhr
Der Nottulner Kader ist dünn: Auch Jörg Ruhnke wird den Grün-Weißen im Spiel gegen den ASV Senden II fehlen.
Der Nottulner Kader ist dünn: Auch Jörg Ruhnke wird den Grün-Weißen im Spiel gegen den ASV Senden II fehlen. Foto: Klaus Schulte

GW Nottulns Kreisliga-Handballer haben wegen des Martinimarktes ihr Meisterschaftsspiel vorverlegt und treffen bereits am Freitagabend (8. November) in der Sporthalle am Gymnasium auf den ASV Senden II. Angesichts der Personalmisere steht allerdings zu befürchten, dass der Marktbesuch der Grün-Weißen eher zur Frustbewältigung denn aus überschäumender Siegeseuphorie erfolgt.

Am vergangenen Wochenende hat der ASV den Spitzenreiter BSV Roxel geschlagen und bildet nun mit diesem und SV Adler Münster ein Spitzentrio. „Wir wissen, was auf uns zukommt“, sieht Nottulns Trainer Stefan Göcke die Zweitvertretung des Verbandsligisten aus Senden klar in der Favoritenrolle.

Der ASV stellt eine technisch starke Mannschaft, die bisher nur einmal verloren hat, und das nicht in Bestbesetzung gegen den SV Adler Münster. Inzwischen hat sich der Kader des Ortsnachbarn aufgefüllt, und seitdem sind die Gäste ungeschlagen.

Ganz anders sieht es im Lager der Grün-Weißen aus, bei denen gleich fünf Stammspieler ausfallen. Neben den Langzeitverletzten Marco Krebs und Maximilian Thur muss Göcke auch noch auf Kreisläufer Tobias Last, Jörg Ruhnke und Dominik Peter verzichten. „Da wird es schwer, eine stabile Mannschaft hinzustellen“, gibt sich der Nottulner Coach keinen Illusionen hin.

Irgendwie erinnert das an die letzte „Seuchensaison“ (Göcke). Nach guter Vorbereitung folgte eine Verletzungsmisere sondergleichen, die die Grün-Weißen gefährlich nahe an die Abstiegszone brachte. Auch diesmal geht die Saison in dieselbe Richtung, doch zum Glück hat die Göcke-Sieben bereits sechs Punkte ergattert. „Mit einem derart ausgedünnten Kader ist keine ordentliche Vorbereitung möglich. Ich hoffe, dass wir mit Kampfkraft und Aggressivität ein achtbares Ergebnis erreichen können“, so der GWN-Coach abschließend.  

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