Fußball: Viertelfinale im Kreispokal
Die Reise soll für GW Nottuln noch nicht enden

Nottuln -

Fußball-Westfalenligist GW Nottuln gastiert im Pokal beim Bezirksligisten SuS Stadtlohn. Was von der Papierform her deutlich aussieht, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als eine knifflige Angelegenheit.

Mittwoch, 20.11.2019, 15:00 Uhr aktualisiert: 21.11.2019, 11:19 Uhr
André Kreuz (l.) wird im Pokalspiel in Stadtlohn geschont.
André Kreuz (l.) wird im Pokalspiel in Stadtlohn geschont. Foto: Johannes Oetz

Sonntag ist Totensonntag, an diesem stillen Feiertag pausiert die Liga. Das kommt dem Fußball-Westfalenligisten GW Nottuln ganz gelegen, denn einige Spieler sind verletzt oder krank. Doch vor der Pause müssen die Grün-Weißen noch ein Pflichtspiel bestreiten: Am Donnerstag (Anstoß um 20 Uhr) tritt die Mannschaft von Trainer Jens Niehues im Viertelfinale des Kreispokals nämlich beim Bezirksligisten SuS Stadtlohn an.

Den Gegner trafen die Grün-Weißen zuletzt in der Sommervorbereitung beim Eintracht-Pokal in Ahaus. „Wir haben damals mit viel Dusel ein 2:2 erreicht. Das ist eine sehr junge und gallige Truppe, die auch konditionell stark ist. Mit der Leistung gegen uns beim Eintracht-Pokal wären sie in der vergangenen Saison nie aus der Landesliga abgestiegen“, glaubt Niehues. Doch der SuS musste den Gang in die Bezirksliga antreten, wo die Mannschaft momentan mit hervorragenden 38 Punkten hinter dem TuS Haltern II den zweiten Platz einnimmt. „Das Pech der Stadtlohner ist, dass sie mit Haltern einen sehr starken Konkurrenten haben. Ansonsten wäre der direkt Wiederaufstieg ein Selbstläufer“, sagt Nottulns Übungsleiter.

Dennoch haben die Nottulner als Westfalenligist natürlich den Anspruch an sich selbst, in diesem Wettbewerb zu überwintern. Doch dafür dürfen sich die Spieler nicht erneut so präsentieren wie in den ersten katastrophalen 46 Minuten in Theesen am Sonntag, als GWN schon mit 0:3 zurücklag.

„Ich werde diese Hälfte für immer als Martinimarkt-Halbzeit in Erinnerung behalten. Das war selbst verschuldet und hat mir überhaupt nicht gefallen“, so Niehues, der froh war, dass sein Team später noch den Dreh bekam und ein 3:3 erreichte.

In Stadtlohn wird der seit der Beckum-Partie angeschlagene Kapitän André Kreuz geschont. Ob Jens Böckmann, Henning Klaus und Leander Stallmeyer (alle krank) auflaufen können, entscheidet sich kurzfristig.

 

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