Fußball: Kreispokal-Viertelfinale
GW Nottuln enttäuscht beim Pokal-Aus

Nottuln -

Seit Donnerstagabend um kurz vor 22 Uhr steht fest: Die Westfalenliga-Fußballer von GW Nottuln tanzen bis zum Saisonende nur noch auf einer Hochzeit.

Freitag, 22.11.2019, 10:34 Uhr aktualisiert: 24.11.2019, 16:02 Uhr
Adenis Krasniqi erzielte nach seiner Einwechslung zwar zwei Tore für GW Nottuln, an der Niederlage änderten die beiden Treffer aber nichts.
Adenis Krasniqi erzielte nach seiner Einwechslung zwar zwei Tore für GW Nottuln, an der Niederlage änderten die beiden Treffer aber nichts. Foto: Marco Steinbrenner

Im Viertelfinale des Kreispokals unterlagen die Grün-Weißen überraschend beim Bezirksligisten SuS Stadtlohn mit 2:4 (0:2). Damit können sich die Schützlinge von Trainer Jens Niehues in den nächsten gut sechs Monaten ausschließlich auf die noch 14 ausstehenden Meisterschaftsspiele konzentrieren.

„Es gibt nicht viel Positives“, erklärte der GWN-Coach unmittelbar nach dem Schlusspfiff. „Mentalität, Leidenschaft und Willenskraft haben heute 75 Minuten gefehlt. Am vergangenen Sonntag in Theesen habe ich diese Tugenden eine Halbzeit lang nicht gesehen.“

Mit der Vorstellung bis zur Pause war Niehues überhaupt nicht zufrieden. „Stadtlohn hat uns in allen Belangen den Schneid abgekauft. Fußball ist nun mal ein Bewegungssport. Vorne hat uns zudem die Durchschlagskraft gefehlt.“ Die Folge: Maximilian Rhein brachte die Blau-Weißen nach 14 Minuten in Führung. 20 Minuten später erhöhte Milan Tendahl sogar auf 2:0.

„Beim ersten Gegentreffer verlieren wir den Ball an der Außenlinie. Dem zweiten Stadtlohner Tor geht ein klarer Fehler des Schiedsrichter-Assistenten voraus“, so der GWN-Coach. „Das soll aber keine Ausrede für unser Ausscheiden sein.“

Nach dem dritten SuS-Tor, erzielt per Foulelfmeter durch Lars Sparwel, wachte der Westfalenligist auf. Der nach einer Stunde für Pascal Gerdes eingewechselte Adenis Krasniqi nutzte nach 76 Minuten ein Zuspiel von Fabian Schöne zum 1:3. Nur acht Minuten später war Krasniqi erneut erfolgreich. Einen Schuss von Clemens Donner hatte Stadtlohns Keeper Justin Mess nicht festhalten können.

In der verbleibenden Spielzeit drängten die Niehues-Kicker noch auf den Ausgleich. Doch der Schuss ging nach hinten los. Nach einem in Überzahl produzierten Ballverlust an der Außenlinie bedankte sich Hendrik Deitert mit dem Treffer zum 4:2 in der zweiten Minute der Nachspielzeit.

„Mit dieser Leistung werden wir nur noch wenige Spiele gewinnen“, stellte Jens Niehues klar. Allerdings betonte der GWN-Trainer direkt im Anschluss, „dass wir uns jetzt nicht verrückt machen lassen“. In Ruhe werde sich auf den Rückrunden-Start am 1. Dezember beim 1. FC Gievenbeck vorbereitet. Exakt eine Woche später findet daheim gegen Borussia Emsdetten das letzte Pflichtspiel im bislang so erfolgreichen Kalenderjahr 2019 statt.

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