Handball: Frauen-Bezirksliga
Dieses Mal läuft es bei GW Nottuln vorne

Nottuln -

Vor allem im Angriff verbessert zeigten sich die Bezirksliga-Handballerinnen von GW Nottuln bei ihrem Gastspiel in Borghorst und fuhren verdient zwei Punkte ein.

Sonntag, 24.11.2019, 16:00 Uhr aktualisiert: 24.11.2019, 16:34 Uhr
Erwies sich einmal mehr als sichere Siebenmeter-Schützin: Stefanie Gravermann.
Erwies sich einmal mehr als sichere Siebenmeter-Schützin: Stefanie Gravermann. Foto: Johannes Oetz

„Wir müssen in Borghorst unbedingt die Punkte holen“, hatte Tine Hünteler-Hekman , Trainerin von GW Nottuln , von ihren Bezirksliga-Handballerinnen gefordert. Die Mannschaft zeigte sich im Angriff stark verbessert und bezwang den Tabellenletzten mit 22:19 (13:8). Damit untermauerten die Grün-Weißen mit 6:6 Punkten erst einmal ihren siebten Rang im Mittelfeld der Tabelle.

Die Nottulnerinnen, bei denen Anne Tegtmeier und Meike Eckhardt auch wieder mitwirken konnten, hatten offensichtlich unter der Woche ihre Hausaufgaben gemacht. „Wir müssen konzentrierter agieren, im Umschaltspiel schneller nach vorne spielen und unnötige Ballverluste vermeiden“, hatte die Nottulner Trainerin ihrem Team am vergangenen Wochenende gehörig die Leviten gelesen. Die Mannschaft verstand und zeigte sich im Angriff konzentriert wie selten zuvor. Hinter der erneut stabilen Abwehr hatte Torfrau Nicole Diederichs einen Sahnetag erwischt und stärkte ihren Vorderleuten damit zusätzlich den Rücken.

Nach zehn Minuten Anlaufzeit waren die Schützlinge von Tine Hünteler-Hekman in der Spur, glichen zum 3:3 aus und gaben von da an den Takt vor. Ob aus dem gebundenen Spiel heraus mit gekonnten Spielzügen oder im Eins-gegen-Eins: die Grün-Weißen hatten einfach einen Lauf. Zwangsläufig ergaben sich Anspielmöglichkeiten auf die so lange vernachlässigte Kreisläuferin Sabrina Welp, die sich zum Dank dafür gleich siebenmal in die Torschützenliste eintrug. Beim Seitenwechsel (13:8) gab es aus dem Munde von Nottulns Trainerin Tine Hünteler-Hekman Lob: Sie hatte nicht viel zu korrigieren.

Auch im zweiten Spielabschnitt blieben die Grün-Weißen ihrer Marschroute über weite Strecken treu und ließen die sich tapfer wehrenden Gastgeberinnen nie auf Tuchfühlung herankommen. „Meine Mannschaft hat die erhoffte Reaktion gezeigt“, freute sich die Nottulner Übungsleiterin. „Nur gelegentlich haben wir zu hektisch agiert“, hob sie auf die Phase ab, in der die Gastgeberinnen zweimal bis auf zwei Tore herankamen (18:16 und 19:17).

„Im Hinblick auf das Spiel am kommenden Samstag gegen Spitzenreiter SC Westfalia Kinderhaus 2 müssen wir aber noch eine Schüppe drauflegen“, forderte die Trainerin abschließend.

GWN-Tore: Sabrina Welp (7), Stefanie Gravermann (5/4), Andrea Kohlleppel (3), Sarah Chowanietz (2), Meike Eckhardt (2), Kim Frie (2), Marina Rotermund (1).

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7087341?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35336%2F
Auf den Spuren des Kult-Krimis
Vor dem Antiquariat Solder traf sich ein Teil des Wilsberg-Stammtischs, den Christiane Schunk (r.) initiiert hat, bereits am frühen Nachmittag. Im Anschluss wurden weitere Schauplätze ausgesucht.
Nachrichten-Ticker