Faustball: 2. Bundesliga
SG Coesfeld/Nottuln bekommt Grenzen aufgezeigt

Nottuln -

Mit zwei klaren und auch in der Höhe verdienten Niederlagen kehrten die Zweitliga-Faustballer der SG Coesfeld/Nottuln von ihrem Spitzenspieltag im niedersächsischen Armstorf zurück.

Mittwoch, 04.12.2019, 10:47 Uhr aktualisiert: 04.12.2019, 10:50 Uhr

Während es gegen den Tabellenführer aus Armstorf zumindest noch zu einem Satzgewinn reichte (4:11, 7:11, 11:8, 5:11), geriet das Team gegen den Tabellenzweiten aus Moslesfehn beim 0:3 (8:11, 9:11, 0:11) richtig unter die Räder. „Die Niederlagen gegen die beiden Top-Teams der Liga können wir verkraften, die Art und Weise, wie wir als Tabellendritter in manchen Situationen gespielt haben, allerdings nicht“, zeigte sich Geburtstagskind Sebastian Badura enttäuscht über den Verlauf des Spieltags und insbesondere der Partie gegen Moslesfehn.

Die SG führte gegen den Tabellenzweiten im zweiten Satz mit 9:8, schenkte den Durchgang aber nach mehreren unnötigen Eigenfehlern noch dem Gegner. Im Anschluss brach die SG völlig ein und ließ sich vom Erstliga-Absteiger in Satz drei regelrecht vorführen. Nicht nur das peinliche 0:11 in diesem letzten Durchgang, sondern auch der Verlauf der anderen Sätze machte deutlich, dass die SG mit den erstligaerfahrenen Topteams spielerisch einfach nicht mithalten kann, wenn diese in Fahrt kommen.

Mit den zwei Niederlagen und nun 6:6 Punkten hat sich die SG Coesfeld/Nottuln erneut in der Tabellenregion eingefunden, in der sie auch in den letzten Spielzeiten stets unterwegs war: Auf Platz 5 und damit genau in der Mitte der Tabelle.

Jetzt heißt es doch wieder, die untere Tabellenhälfte im Auge zu behalten, denn am letzten Spieltag der Hinrunde stehen mit dem Tabellendritten MTV Wolfsburg-Vorsfelde und dem Vierten MTV Wangersen noch zwei starke Gegner auf dem Programm. Mit zwei weiteren Niederlagen beim Auswärtsspieltag in Wangersen würde sich die SG den Abstiegsregionen der Tabelle wieder gefährlich nähern.

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