Fußball: Westfalenliga
GW Nottuln liegt Dirk Altkrüger immer noch am Herzen

Nottuln -

Was macht eigentlich Dirk Altkrüger? Um den ehemaligen Trainer von GW Nottuln war es zuletzt still geworden. Das hat einen besonderen Grund . . .

Montag, 23.12.2019, 06:00 Uhr
26. Oktober 2014: Dirk Altkrüger jubelt über den 1:0-Heimsieg seiner Grün-Weißen in der Westfalenliga-Partie gegen den TuS Dornberg.
26. Oktober 2014: Dirk Altkrüger jubelt über den 1:0-Heimsieg seiner Grün-Weißen in der Westfalenliga-Partie gegen den TuS Dornberg. Foto: Johannes Oetz

Weihnachten . Viele Menschen fahren an den Feiertagen quer durchs Land zu ihrer Familie und treffen anschließend noch alte Freunde. Dirk Altkrüger, von 2012 bis 2016 Fußball-Trainer der ersten und zweiten Mannschaft von GW Nottuln , muss nicht mehr weit reisen, um seine Liebsten zu treffen, wie der 53-Jährige den WN-Sportredakteuren Marc Brenzel und Johannes Oetz in einem Telefonat berichtete.

Herr Altkrüger, der Vorwahl Ihrer Telefonnummer nach haben Sie den Wohnort gewechselt. Wo genau leben Sie jetzt?

Dirk Altkrüger: In meinem Heimatort Rehfelde in Brandenburg. Der liegt 30 Kilometer östlich von Berlin und hat 5600 Einwohner.

Also ähnlich groß wie Metelen, wo Sie über zwei Jahrzehnte lang zu Hause waren. Warum haben Sie nach so langer Zeit wieder den Standort gewechselt?

Altkrüger: Der Liebe wegen. Meine Frau kommt von hier. Da stellte sich irgendwann mal die Frage, wer zu wem zieht. Am 20. September haben wir geheiratet, am 1. Oktober habe ich hier meine neue Arbeitsstelle als Projektleiter bei einem Metallbau-Unternehmen angetreten, und vor fünf Wochen bin ich Opa geworden.

Glückwunsch zu allem. Das hört sich ja nach ereignisreichen Wochen an.

Altkrüger: Stimmt, aber das ist alles positiver Stress.

Wie sieht es denn bei Ihnen momentan mit dem Trainergeschäft aus?

Altkrüger: Ich hatte witzigerweise schon zwei Anfragen. Aber das kommt für mich aktuell nicht infrage. Ich muss erstmal zusehen, dass ich in den neuen Job reinkomme. Danach gucke ich weiter. Prinzipiell würde ich gerne als Trainer im Senioren- oder Juniorenbereich was machen. Das lässt sich auch gut mit Job und Familie vereinbaren, denn hier finden die Meisterschaftsspiele samstags statt und die Teams trainieren oft nur zwei Mal pro Woche.

Inwieweit verfolgen Sie das Fußballgeschehen im Münsterland noch?

Altkrüger: Ich habe alle höheren Ligen in Nordrhein-Westfalen bei fussball.de gespeichert. Natürlich auch die Teams von GW Nottuln. Nicht zu vergessen die Damen von Langenhorst/Welbergen und Nottuln. Eigentlich bin ich nicht so ein ganz großer Freund des Frauenfußballs, von den beiden Mannschaften aber schon.

Verfolgen Sie wirklich weiterhin den Weg von GW Nottuln?

Altkrüger: Ja, natürlich. Ich habe mich in Nottuln immer sehr wohl gefühlt. Auch menschlich hat es damals super gepasst. Ich freue mich über jeden Erfolg von GW Nottuln.

Haben Sie denn noch Kontakt zu einigen Grün-Weißen?

Altkrüger: Klar. Mit Oliver Leifken telefoniere ich zum Beispiel ab und zu. Mit Betreuer Lars Wiesemann oder meinem ehemaligen Co-Trainer Christian Naue auch. Selbst mit Niklas Wesseln bin ich noch in Kontakt, auch wenn er schon lange nicht mehr in Nottuln spielt. Mit den Jungs rede ich gerne über alte Zeiten. Generell verfolge ich den Werdegang meiner ehemaligen Spieler und freue mich immer, wenn sie weitergekommen sind. Zum Beispiel Marvin Möllers, der ja inzwischen beim Regionalligisten TuS Haltern spielt.

Sie als Fan von Union Berlin haben durch Ihren Umzug jetzt vermutlich öfter die Chance, die Eisernen im Stadion zu sehen?

Altkrüger: Ganz im Gegenteil, und das obwohl ich Mitglied bin. Aber auch da musst du Glück bei der Ticketverlosung haben. In dieser Hinsicht wünsche ich mir die Zweitligazeiten zurück.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7148375?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35336%2F
Narren trotzen der Naturgewalt
Trotz Sturmböen erhielten die Narren in Otti-Botti eine Starterlaubnis und der Umzug schlängelte sich durch die Narrenhochburg.
Nachrichten-Ticker