Fußball: Kreisliga A 2 Ahaus/Coesfeld
GW Nottuln 2 weiter mit Mario Popp

Nottuln -

Die Chemie zwischen den Spielern der zweiten Fußballmannschaft von GW Nottuln und ihrem Trainer passt, sportlich macht das Team Fortschritte. Aus diesem Grund verlängerte jetzt Grün-Weiß mit Mario Popp.

Freitag, 10.01.2020, 06:00 Uhr aktualisiert: 10.01.2020, 14:40 Uhr
Er gibt bei der zweiten Nottulner Mannschaft weiter die Richtung vor: Mario Popp.
Er gibt bei der zweiten Nottulner Mannschaft weiter die Richtung vor: Mario Popp. Foto: Marco Steinbrenner

Wenn alle Seiten absolut zufrieden sind, dann spricht nun wirklich gar nichts dagegen, einen Vertrag zu verlängern. Aus diesem Grund einigten sich Mario Popp , Trainer der zweiten Fußballmannschaft von GW Nottuln und die Verantwortlichen von Grün-Weiß darauf, dass der Coach auch in der Spielzeit 2020/2021 für den heimischen A-Ligisten verantwortlich ist.

„Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Mario Popp. Wir sind davon überzeugt, dass er den erfolgreichen Weg mit dem jungen Team fortführen wird. Insbesondere der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft ist ein Garant für ihren Erfolg. Dies ist sicherlich ein Indiz für seine gute Arbeit“, sagte Lothar Ullrich , Vorsitzender der GWN-Fußballabteilung.

Wer würde sich nicht über ein solches Lob freuen? Mario Popp natürlich auch, der sehr gerne weitermacht: „Ich bin wirklich glücklich darüber, dass ich meine Arbeit in Nottuln fortsetzen kann. In meiner Mannschaft sind viele tolle Charaktere. Außerdem sehe ich eine Weiterentwicklung bei den Spielern.“

Gut gefällt dem Übungsleiter auch, wie die Fußballabteilung insgesamt aufgestellt ist: „Mit dem Leistungskonzept ab der Jugend – das ist schon sehr professionell. Trotzdem ist der Verein auch familiär. Das finde ich toll, denn schließlich komme ich selbst aus einem Dorfverein. Bei Germania Asbeck war das auch so.“

Mit dem bisherigen Saisonverlauf ist der Fußballlehrer des Tabellenachten zufrieden. „Alles in allem ist das okay. Ich war vorher ja zehn Jahre lang Frauentrainer gewesen und die Jungs hatten mit Oliver Gerson jahrelang einen Spielertrainer gehabt. Ich bin ein anderer Typ. Wir mussten uns alle erst einmal in die neue Situation einfinden.“

Der Saisonstart lief allerdings auch deshalb nicht so glatt, weil die Grün-Weißen direkt gegen mehrere Hochkaräter in Folge ran mussten. Die (zu erwartenden) Rückschläge zu Beginn steckte die Mannschaft aber alsbald gut weg und hat nun nach 18 Begegnungen 23 Punkte auf dem Konto. Der Vorsprung auf die Abstiegszone ist groß, der Rückstand auf die Spitzenplätze allerdings auch.

Das Torverhältnis mit 33:49 ist indes nicht berauschend. „Wir haben zu viele gute Chancen liegen gelassen. Hinten hatten wir zudem keine Konstanz. Wir mussten häufig auf der Torhüter-Position wechseln, wodurch wir gerade bei Standardsituationen anfällig waren. Insgesamt war die Abwehr dadurch zu wenig eingespielt“, so Popp.

Sehr gut, so der Trainer weiter, funktioniere die Kommunikation mit Jens Niehues, Coach der Erstvertretung. Immer wieder baute Popp Akteure aus dem Westfalenliga-Kader ein, die aus einer Verletzung kamen oder zuvor im Urlaub waren. „An der Stelle möchte ich die Spieler aus der Ersten einmal allesamt loben, die bei uns immer alles rausgehauen haben und sich nicht etwa ausruhten.“

Die positivste Überraschung in den bisherigen Spielen war für Popp Tom Overmann. „In der vergangenen Saison hing er noch zwischen den beiden Mannschaften und zeigte sehr wechselhafte Leistungen. Jetzt ist er bei uns angekommen und überzeugt auf dem rechten Flügel mit Tempo und Einsatz.“

Aber auch Robert Schwering und Max Rahlenbeck lobt der Coach ausdrücklich: „Die beiden sind aus der Jugend gekommen und hatten noch nicht so viele Spielanteile. Trotzdem haben sie eine hohe Trainingsbeteiligung und hauen sich immer voll rein. Dafür haben sie meinen höchsten Respekt.“

Schließlich wagt Popp noch einen Blick in die Zukunft: „Wenn wir am Ende Achter werden würden, wäre ich zufrieden. Aber wir wollen natürlich noch ein, zwei Plätze in der Tabelle nach oben klettern.“

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