Handball: Damen-Bezirksliga
Damen von GW Nottuln ärgern den Spitzenreiter

Nottuln -

Beinahe hätten die Bezirksliga-Handballerinnen von GW Nottuln dem Titelanwärter TSV Ladbergen einen Punkt abgeknöpft. Doch am Ende triumphierten die Gäste doch mit 17:16.

Montag, 13.01.2020, 12:26 Uhr
Sarah Chowanietz und ihre Mannschaftskolleginnen konnten sich gegen die TSV-Abwehr öfter durchsetzen.
Sarah Chowanietz und ihre Mannschaftskolleginnen konnten sich gegen die TSV-Abwehr öfter durchsetzen. Foto: Klaus Schulte

Das Spiel begann mit deutlicher Verspätung, weil die beiden Unparteiischen aus Warendorf nicht erschienen. Mit Peter Chowanietz aus Dülmen wurde schließlich Ersatz gefunden.

Die Gäste machten anfangs viel Druck und waren torgefährlicher als die Grün-Weißen. Besonders das Positionsspiel des TSV wirkte durchdacht, sodass die Schützlinge von GWN-Trainerin Tine Hünteler-Hekman nach zehn Minuten mit 3:6 im Hintertreffen lagen. Aber die Nottulnerinnen, die zuletzt eine kleine Erfolgsserie in der Liga hingelegt hatten, gaben nicht auf und kämpften sich wieder ins Spiel zurück.

Inzwischen stand die Abwehr um Andrea Kohlleppel und Sabrina Welp gut. Und beide Torfrauen, Maren Wietholt und Nicole Diederichs, hielten famos. Trotz gelegentlicher Durchhänger blieben die Gastgeberinnen immer in Schlagdistanz. Dabei hatten sie auch Glück, dass alle drei Strafwürfe erst mit dem Nachwurf verwandelt werden konnten.

Damen von GW Nottuln verlieren gegen den TSV Ladbergen

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Den Gästen merkte man an, dass sie mit einigem Respekt vor den Grün-Weißen in die Baumberge gereist waren. Immer wieder griff deren Trainerin Daniela Oana ein und nahm Korrekturen vor. Als die hoch gewachsenen Rückraumspielerinnen des TSV allerdings erstmals Maß nahmen, wurde das Potenzial des Favoriten sichtbar. Doch die Grün-Weißen ließen sich auch davon nicht beeindrucken, zumal auf die Torleute Verlass war. Mit einem 7:9-Rückstand ging es in die Pause.

Nach dem Wechsel drängten die Gäste auf die Entscheidung, doch die Nottulnerinnen ließen sich nicht abschütteln. Auch ein Vier-Tore-Rückstand beim 9:13 (39.) warf sie nicht aus der Bahn und beim 16:16 (57.) war wieder alles offen.

„Ihr müsst nur die Nummer 20 decken, sonst wirft doch keine“, entfuhr es Ladbergens Torwarttrainer Uwe Haverkamp, der auf der Bank zusehends nervöser wurde. Da hatte er die Rechnung allerdings ohne den Wirt gemacht. Denn es war beileibe nicht nur Andrea Kohlleppel, die ihre Mannschaft im Spiel hielt. Eins-gegen-eins setzten sich Lea Heiman und auch Marina Rotermund durch. Und dann erreichte auch ein Anspiel die ansonsten gut bewachte GWN-Kreisläuferin Sabrina Welp. Lediglich das Siebenmeterglück hatte die Grün-Weißen verlassen. Gleich drei Strafwürfe wurden in Durchgang zwei verworfen.

Gegen Ende der Begegnung machte sich bei den Gästen ein Kräfteverschleiß bemerkbar und es schien, als könnten die Grün-Weißen eine Überraschung schaffen. Doch die starke Gäste-Kreisläuferin Nina Wüller brachte ihre Mannschaft anderthalb Minuten vor Schluss wieder in Führung. Der Gegenangriff verpuffte, woraufhin der TSV die Uhr clever herunterspielte.

„Schade, ein Punkt wäre verdient gewesen“, haderte Nottulns Trainerin Tine Hünteler-Hekman mit der Offensive. „Wenn ich so gute Torhüter habe, muss mehr daraus gemacht werden. Wir hätten uns im Angriff viel mehr im Eins-gegen-Eins durchsetzen müssen.“

GWN-Tore: Andrea Kohlleppel (3), Marina Rotermund (2), Stefanie Gravermann (2), Sanja Nieborg (2), Sarah Chowanietz (2), Kim Anna Frie (1), Anne Tegtmeier (1), Lea Heiman (1), Sabrine Welp (1), Lena Brochtrup (1).

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