Fußball: Kreisliga A 2 Münster
Fortuna Schapdetten: Hoffnungen ruhen auf Schlichtmann

Schapdetten -

Als Drittletzter verabschiedete sich Fortuna Schapdetten in die Winterpause. Thorsten Ehrensberger, der neben Clive Lambert beim A-Ligisten das Sagen hat, ist dennoch optimistisch, dass die Klasse gehalten wird.

Freitag, 17.01.2020, 06:00 Uhr aktualisiert: 19.01.2020, 18:46 Uhr
Mit Michael Schlichtmann (am Ball) soll es wieder aufwärts gehen in Schapdetten. Der zweikampfstarke Mittelfeldspieler steht der Fortuna in den noch verbleibenden Saisonspielen zur Verfügung.
Mit Michael Schlichtmann (am Ball) soll es wieder aufwärts gehen in Schapdetten. Der zweikampfstarke Mittelfeldspieler steht der Fortuna in den noch verbleibenden Saisonspielen zur Verfügung. Foto: Johannes Oetz

Die Platzierung nach der Hinrunde ist vielen Fußball-Trainern ziemlich egal – vor allem im Amateurbereich. „Dafür kann man sich nichts kaufen“, sagen die meisten. Wichtiger ist für die Übungsleiter die Zäsur zur Winterpause. Wie ist es bisher gelaufen? Welche Stellschrauben müssen in der Wintervorbereitung nachjustiert werden? Was geht noch in den verbleibenden Spielen bis zum Saisonende am 24. Mai? Heute zieht Thorsten Ehrensberger , Trainer von Fortuna Schapdetten, ein Zwischenfazit.

Mit der 1:5-Heimniederlage gegen Wacker Mecklenbeck verabschiedeten sich die Kreisliga A-Fußballer von Fortuna Schapdetten am 1. Dezember in die dreimonatige Winterpause. Es war gleichzeitig auch die letzte Partie von Marco Müller als Coach des Aufsteigers. Der 42-Jährige bat um die Auflösung seines bestehenden Kontraktes und nahm das Angebot des Bezirksligisten Concordia Albachten an (wir berichteten). Übrigens: Bereits am 8. Februar feiert Müller ein Wiedersehen mit seinem alten Club – allerdings nur im Rahmen einer Vorbereitungspartie.

Für die noch verbleibenden 13 Spieltage haben die beiden bisherigen Co-Trainer, Thorsten Ehrensberger und Clive Lambert , das Sagen. „Die Mannschaft hatte sich gewünscht, dass wir beide weitermachen“, verriet Ehrensberger. Nach dem derzeitigen Tabellenstand deutet alles darauf hin, dass es einen Dreikampf zwischen GS Hohenholte (10 Punkte), BW Aasee II (14) und Fortuna Schapdetten (15) um die beiden Abstiegsplätze gibt. „Ich glaube an den Klassenerhalt“, stellte Ehrensberger klar. „Wir haben eine mega gute Moral. Die benötigen wir in der nicht einfachen Situation aber auch.“

Ein Grund, warum der Liga-Neuling so tief im Abstiegsstrudel zu finden ist, machte der Coach schnell aus. „Wir hatten einen guten Start, doch dann kamen in unserem kleinen Kader immer wieder neue verletzte Spieler hinzu.“ Nur ein Beispiel ist Patrick Heumann. Der Vize-Kapitän hatte sich am 6. Oktober bei der 0:2-Heimniederlage gegen den TuS Altenberge II einen Kreuzbandriss zugezogen und fällt damit voraussichtlich für den Rest der Saison aus.

Ein weiteres Manko ist nach Analyse von Ehrensberger die mangelnde Chancenverwertung. 25 Treffer in 17 Partien bedeutet gemeinsam mit GS Hohenholte den Liga-Negativwert. „Uns fehlt im Angriff die Durchschlagskraft. Wir haben keinen Knipser, wie es in der vergangenen Saison noch Johannes Aldenhövel war. Insgesamt müssen die Jungs kaltschnäuziger werden.“ Das Defensivverhalten sei mit lediglich 36 Gegentreffern „in Ordnung“.

Im Hinblick auf die Fortsetzung der Rückrunde am 1. März beim fünf Punkte besser platzierten VfL Wolbeck II freut sich Schapdettens Trainer, dass Michael Schlichtmann wieder zur Verfügung stehen wird. Der defensive Mittelfeldspieler hatte bislang zweimal ausgeholfen. Seine Bilanz: Innerhalb von nur vier Tagen wurden die beiden Auswärtsspiele gegen den SC DJK Nienberge (3:2) und SV Rinkerode (3:1) gewonnen. „Michael ist für uns ein gefühlter Neuzugang, der hoffentlich seine chronische Fußverletzung überwunden hat.“

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