Handball: Frauen-Bezirksliga
GW Nottuln hat im Angriff viel Luft nach oben

Nottuln -

Mit der Abwehrleistung ihrer Mannschaft war Tine Hünteler-Hekman zuletzt zufrieden. Im Angriff können die Bezirksliga-Handballerinnen von GW Nottuln allerdings noch deutlich zulegen, meint die Übungsleiterin.

Freitag, 17.01.2020, 16:14 Uhr aktualisiert: 19.01.2020, 18:46 Uhr
An ihr lag es nicht, dass Grün-Weiß die Partie in der Vorwoche verlor: Torhüterin Nicole Diederichs.
An ihr lag es nicht, dass Grün-Weiß die Partie in der Vorwoche verlor: Torhüterin Nicole Diederichs. Foto: Johannes Oetz

In der Handball-Bezirksliga der Damen kommt es am Sonntag ab 17.15 Uhr in der Sporthalle des Gymnasiums erneut zu einem Spitzenspiel. Die Grün-Weißen um Trainerin Tine Hünteler-Hekman erwarten am ersten Rückrundenspieltag den Tabellenvierten BSV Roxel , der, mit sechs Minuspunkten belastet, noch vage Aufstiegshoffnungen hegt.

Die Nottulnerinnen, die zuletzt ihr Meisterschaftsspiel gegen den hoch gehandelten Titelanwärter TSV Ladbergen nur denkbar knapp verloren, sinnen auf Wiedergutmachung. „Wir haben das Spiel genau analysiert“, berichtet GWN-Trainerin Tine Hünteler-Hekman. An der Abwehr und den Torleuten gab es nichts zu kritisieren. Redebedarf gab es allerdings über die Leistungen im Angriff. „Sabrina Welp reißt am Kreis unermüdlich Lücken für ihre Mitspielerinnen, bekommt aber selber kaum einen Ball“, legt sie den Finger in die Wunde. „Es kann nicht sein, dass wir eine überragende Kreisläuferin nicht in Schussposition bringen“, wünscht sich die Nottulner Trainerin mehr Variabilität in den Auftakthandlungen. „Wir haben ein ganzes Repertoire an Spielzügen, wir müssen es nur nutzen“, erwartet sie sich zudem mehr Effektivität im Positionsspiel.

An die 11:15-Niederlage im Hinspiel denkt Tine Hünteler-Hekman nur ungern zurück: „Damals haben wir uns dumm angestellt und blöd verloren.“

 

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