Handball: Frauen-Bezirksliga
Es saß mehr drin für GW Nottuln

Nottuln -

Das war nichts mit einem Geburtstagsgeschenk für Trainerin Tine Hünteler-Hekman: Ihre Bezirksliga-Handballerinnen kamen bei der DHG Ammeloe/Ellewick nicht über ein 21:21 hinaus. Selbst das Remis hat am Ende noch ordentlich gewackelt.

Montag, 27.01.2020, 18:45 Uhr aktualisiert: 29.01.2020, 14:36 Uhr
Sarah Chowanietz wirkte für Nottulns Handballerinnen bei der DHG Ammeloe/Ellewick nur auf Teillast mit. Von der Siebenmeterlinie verwertete sie aber fünf von fünf Versuchen.
Sarah Chowanietz wirkte für Nottulns Handballerinnen bei der DHG Ammeloe/Ellewick nur auf Teillast mit. Von der Siebenmeterlinie verwertete sie aber fünf Versuche. Foto: Johannes Oetz

Die Bezirksliga-Handballerinnen von Grün-Weiß Nottuln mussten sich bei der DHG Ammeloe/Ellewick beim 21:21 mit einem Punkt begnügen. „Ich bin froh, dass wir das Ding nicht noch verloren haben“, atmete Nottulns Trainerin Tine Hünteler-Hekman tief durch. Die vielen erzwungenen Rotationen bliesen Sand ins grün-weiße Getriebe.

Die Bezirksliga-Handballerinnen von Grün-Weiß Nottuln mussten sich bei der DHG Ammeloe/Ellewick beim 21:21 mit einem Punkt begnügen. „Ich bin froh, dass wir das Ding nicht noch verloren haben“, atmete Nottulns Trainerin Tine Hünteler-Hekman tief durch. Die vielen erzwungenen Rotationen bliesen Sand ins grün-weiße Getriebe.

Eigentlich hatte sie sich von ihrer Mannschaft einen Sieg beim Tabellenneunten zum Geburtstag gewünscht. Lange Zeit sah es auch gut für die Grün-Weißen aus, die zunächst zwar einem Rückstand hinterherliefen, dann aber ins Spiel fanden und zur Pause mit 13:10 in Führung lagen. Doch die DHG steckte nie auf, auch weil die ersatzgeschwächten Gäste Fehler machten.

In einer temporeichen Begegnung hatten die Nottulnerinnen über weite Strecken die Nase vorn. Beide Mannschaften zeigten in der Schlussphase Nerven, als sieben Minuten lang kein Tor fiel. Als die Gastgeber dann zum 21:20 trafen, drohte GWN sogar eine Niederlage. Doch mit einem Gewaltwurf rettete Lena Brochtrup ihrer Mannschaft wenigstens noch einen Punkt.

Kim Anna Frie und Lena Brochtrup mussten im Rückraum ran, da Andrea Kohlleppel fehlte. Beide machten ihre Sache gut. Sarah Chowanietz konnte leider auch nicht voll mitwirken, stand aber für die Siebenmeter parat und zeigte sich nervenstark.

Tine Hünteler-Hekman musste Umstellungen in der Deckung vornehmen, weil die abwehrstarke Andrea Kohlleppel auch im Deckungsverband schmerzlich vermisst wurde. „Das hat leidlich geklappt, das müssen wir noch mehr trainieren“, zeigte sich die Nottulner Trainerin noch nicht zufrieden.

Auch die Disqualifikation von Stefanie Gravermann (47.) nach einem unglücklichen Foulspiel trug nicht gerade zur Beruhigung bei. „Aber Lea Heiman hat das gut aufgefangen, ist viel ins Eins-gegen-Eins gegangen und hat die Siebenmeter herausgeholt“, lobte Tine Hünteler-Hekman ihre Aufbauspielerin.

GWN-Tore:Eckhardt (5), Chowanietz (5/5), Brochtrup (3), Welp, Rotermund, Heiman (je 2), Frie, Gravermann (je 1).

GWN-Tore:
  • In der Handball-Kreisklasse verteidigte die zweite Damenmannschaft GW Nottulns ihren dritten Rang mit einem 26:17 (16:8)-Auswärtserfolg beim Verfolger DHG Ammeloe/Ellewick II.
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