Bogensport: Landesmeisterschaften in Dortmund
Anke Rüschhoff-Nadermann setzt Erfolgsserie fort

Schapdetten -

Anke Rüschhoff-Nadermann hat sich die Westfalen-Krone im Bogensport aufgesetzt. In einem spannenden Wettkampf war ein Pfeil entscheidend.

Mittwoch, 29.01.2020, 07:00 Uhr aktualisiert: 29.01.2020, 14:36 Uhr
Die Schapdettenerin Anke Rüschhoff-Nadermann (M.) gewann jetzt Gold bei den Landesmeisterschaften im Bogensport. Sie wird umrahmt von der Zweitplatzierten Eva Weyers (l., Dortmund) und Martina Schulte (Schwerte), die punktgleich Dritte wurde.
Die Schapdettenerin Anke Rüschhoff-Nadermann (M.) gewann jetzt Gold bei den Landesmeisterschaften im Bogensport. Sie wird umrahmt von der Zweitplatzierten Eva Weyers (l., Dortmund) und Martina Schulte (Schwerte), die punktgleich Dritte wurde. Foto: Fortuna Schapdetten

Toller Triumph für Anke Rüschhoff-Nadermann vom SV Fortuna Schapdetten: Bei der Landesmeisterschaft Bogensport in Dortmund gewann sie nach einem engen Wettkampf die Goldmedaille und bestätigte damit ihre Leistung aus Dezember, als sie mit Gold von den Bezirksmeisterschaften zurückkehrte.

Toller Triumph für Anke Rüschhoff-Nadermann vom SV Fortuna Schapdetten: Bei der Landesmeisterschaft Bogensport in Dortmund gewann sie nach einem engen Wettkampf die Goldmedaille und bestätigte damit ihre Leistung aus Dezember, als sie mit Gold von den Bezirksmeisterschaften zurückkehrte.

Rüschhoff-Nadermann sicherte sich mit 548 von 600 möglichen Ringen knapp vor der Zweitplatzierten Eva Weyers aus Dortmund den obersten Platz auf dem Siegertreppchen.

Der Wettkampf war enorm spannend. Rüschhoff-Nadermann verfehlte mit dem allerersten Pfeil das nur 20 Zentimeter durchmessende Ziel. Die zwei weiteren Pfeile dieser „Passe“ brachten 18 Ringe. Ein denkbar schlechter Start in einen Wettkampf, der die besten Bogensportler Westfalens kürt. Zudem mussten in den vergangenen Jahren Sportler der Klasse Recurve Master weiblich mindestens 525 Ringe erreichen, um sich für die Deutsche Meisterschaft zu qualifizieren.

Rüschhoff-Nadermann bewies nach diesem Fehlschuss enorme Willensstärke und Kampfgeist. Eine Zehn jagte die nächste. Bei 29 Zehnern schaffte sie vier „perfekte Passen“: 30 Ringe mit drei Pfeilen.

Zur Pause nach 30 Pfeilen lagen Weyers und Rüschhoff-Nadermann mit jeweils 277 Ringen punktgleich vorne. Weyers musste sich schon nach dem ersten Durchgang mit Platz zwei begnügen, da bei gleicher Ringzahl die erzielten Zehner gewertet werden. Aber auch hier schenkten sich die Kontrahentinnen keinen Spielraum: Weyers 16 Zehner, Rüschhoff-Nadermann 17.

Die zweite Wettkampfhälfte verlangte den Sportlern ebenfalls Ausdauer und Konzentration ab. Bis zum allerletzten Schuss lag Eva Weyers vorne, verzog aber genau diesen entscheidenden Pfeil – er landete neben dem Ziel. Das bedeutete den Sieg für Rüschhoff-Nadermann.

Die Ergebnisliste zeigt, dass die Drittplatzierte, Martina Schulte von den Bogenschützen Schwerte, sehr dicht folgte. Schulte und Weyers kamen jeweils auf 545 Ringe, Weyers hatte jedoch mit 25 Zehnern einen Pfeil mehr besser platziert als Schulte. Anke Rüschhoff-Nadermann hat sich durch den Sieg für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert. Sie finden vom 12. bis 15. März in Hof (Bayern) statt.

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