Faustball: 2. Bundesliga
Mehr als ein Satz war für die SG Coesfeld/Nottuln nicht zu holen

Nottuln -

Mit dem SV Armstorf und dem SV Moslesfehn waren die besten Mannschaften der 2. Bundesliga bei der SG Coesfeld/Nottuln zu Gast. Gegen das Tafelsilber der Liga hat es nur zu phasenweise gutem Mithalten und einem Satzgewinn gereicht.

Dienstag, 28.01.2020, 16:35 Uhr aktualisiert: 29.01.2020, 14:36 Uhr
Zuspieler Jonas Menzel musste im letzten Satz für den verletzten Hendrik Langer den Hauptangriff übernehmen, konnte gegen die starke Moslesfehner Abwehr aber auch wenig ausrichten.
Zuspieler Jonas Menzel musste im letzten Satz für den verletzten Hendrik Langer den Hauptangriff übernehmen, konnte gegen die starke Moslesfehner Abwehr aber auch wenig ausrichten. Foto: Thomas Langer

Ein bisschen mehr als den Gewinn eines einzigen Satzes hatten sich die Faustballer der SG Coesfeld/Nottuln bei ihrem letzten Heimspieltag schon erhofft. Doch die beiden Spitzen-Teams der 2. Bundesliga, die Erstliga-Absteiger aus Armstorf und Moslesfehn, erwiesen sich, wie schon im Hinspiel, als zu stark für das deutlich unerfahrenere SG-Team.

So blieb es am Ende bei dem einen Satzgewinn gegen den Tabellenführer aus Armstorf. Beim 1:3 (7:11, 11:8, 2:11, 7:11) gegen den vorzeitigen Zweitliga-Meister spielte die SG in einigen Sätzen gut mit, konnte aber insbesondere in der entscheidenden Phase des vierten Satzes – beim Zwischenstand von 6:6 – dem hohen Druck der variablen Armstorfer Angreifer nicht standhalten. So wurde es nichts aus dem Ziel, dem Team aus der Nähe von Stade die erste Saisonniederlage beizubringen.

Kaum Mittel gefunden

Auch in der zweiten Partie gegen den Ligazweiten SV Moslesfehn hielt die SG zunächst gut mit, verlor den ersten Satz nach 8:6-Führung aber noch mit 8:11. Spätestens danach war klar, dass es bei diesem schwierigen Heimspieltag wohl nicht zu einem Punktgewinn reichen würde.

Hauptangreifer Hendrik Langer bekam zunehmend Probleme mit seiner lädierten Schulter und konnte nicht mehr wie gewohnt an der Leine punkten. Angabenschläger Oliver Schmitz fand gegen die technisch versierte und sehr dynamische Moslesfehner Abwehr kaum noch Mittel. So spielte die SG in den Folgesätzen, in Satz drei mit Jonas Menzel für Hendrik Langer als Hauptangreifer, zwar ordentlich mit. Mehr als ansehnliche Zwischenstände von 5:6 bzw. 6:7 in den Sätzen zwei und drei waren für das Heimteam aber nicht drin. Am Ende siegten die Süd-Oldenburger ungefährdet mit 3:0 (11:8, 11:6, 11:6) und kamen damit der Qualifikation für die Erstliga-Aufstiegsspiele einen Riesenschritt näher.

Auf Nummer sicher gehen

Für die SG könnte es im Abstiegskampf durch die beiden Niederlagen jetzt doch noch einmal gefährlich werden. Sollte es bei zwei Pflichtabsteigern bleiben, muss sie sich keine Sorgen machen, denn Wahlscheid und Ohligs sind abgeschlagen. Allerdings wären bei einer sehr ungünstigen Abstiegskonstellation in der 1. Bundesliga alle Zweitliga-Teams bis Platz sechs in Gefahr. Mindestens ein Sieg beim letzten Auswärtsspieltag in Wolfsburg am kommenden Wochenende wäre daher wichtig, um nicht noch unnötig bangen zu müssen.

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