Fußball: Westfalenliga
GW Nottuln möchte mit Leidenschaft zum Heimsieg

Nottuln -

Mit dem TuS Tengern kommt auf Fußball-Westfalenligist GW Nottuln am Sonntag das nächste Kellerkind zu. Glücklicherweise haben die Grün-Weißen ein Heimspiel – da läuft es bisher deutlich besser.

Freitag, 28.02.2020, 20:14 Uhr aktualisiert: 01.03.2020, 14:40 Uhr
Erst einmal hinten für Ordnung sorgen und dann mit viel Dampf nach vorne:
Erst einmal hinten für Ordnung sorgen und dann mit viel Dampf nach vorne: Foto: Johannes Oetz

Nach der schmerzhaften 1:4-Auswärtspleite beim Tabellenvorletzten SC Herford hätten die Westfalenliga-Fußballer von GW Nottuln gerne schon eine Woche später mit einer guten Leistung die Niederlage vergessen gemacht. Das spielfreie Karnevalswochenende kam jedoch dazwischen, sodass die Mannschaft von Trainer Jens Niehues erst am Sonntag (1. März) wieder um Punkte spielt. Mit dem TuS Tengern geht es dabei erneut gegen ein Kellerkind. Dieses Mal ist der Gegner Tabellenletzter.

„Manchmal lügt die Tabelle auch. Meiner Meinung nach müssten wir einige Punkte mehr auf dem Konto haben, aber auch Tengern kann mehr. Fakt ist, dass am Sonntag im Baumberge-Stadion zwei Aufsteiger aufeinandertreffen. Das sollte jeder im Umfeld im Hinterkopf haben und die Erwartungen nicht zu hoch schrauben“, versucht Niehues, die Ausgangssituation richtig einzuordnen und gleichzeitig Druck von seiner Mannschaft zu nehmen. Tengern, so führt der Fußballlehrer weiter aus, habe seine Stärken im Umschaltspiel.

An den ersten Vergleich denkt Niehues gerne zurück. Mit 3:1 setzte sich sein Team Anfang September in der 2000-Seelen-Gemeinde in der Nähe von Bad Oeynhausen durch. „Wir haben damals auf einem furchtbaren Acker ein tolles Spiel gemacht. Wenn wir genau diese Leidenschaft wieder auf den Platz bringen, dann werden wir auch gewinnen“, erklärte der Nottulner Trainer.

Die Trainingswoche stimmte den Coach zusätzlich optimistisch. „Wir haben eine gute Woche hinter uns. Die Jungs haben richtig Bock auf dieses Spiel. Wir wollen den Gegner bewegen und variabler als zuletzt spielen. Außerdem möchte ich weniger Risikobälle sehen.“

Bei diesem Vorhaben können allerdings neben den Langzeitverletzten auch drei weitere Akteure nicht mithelfen: Fabian und Sebastian Schöne sowie Mirko Schinke sind allesamt im Urlaub. Dafür ist Lars Ivanusic nach seiner langwierigen Verletzung schon wieder ein Stück weiter und nach seinem Kurzeinsatz in Herford eventuell schon wieder ein Mann für die Startelf.

 

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