Fußball: Frauen-Landesliga
Damen von GW Nottuln wollen Rückstand verkleinern

Nottuln -

Es geht direkt zu Beginn um sehr, sehr viel: Sollten die Landesliga-Fußballerinnen von GW Nottuln am Sonntag ihr Auswärtsspiel bei Tabellenführer Borussia Emsdetten verlieren, würde der Spitzenreiter den Vorsprung auf elf Punkte ausbauen.

Freitag, 28.02.2020, 16:27 Uhr aktualisiert: 01.03.2020, 14:40 Uhr
Alessia de Francesco (l.) erzielte im Hinspiel ein Tor.
Alessia de Francesco (l.) erzielte im Hinspiel ein Tor. Foto: Markus Höppener

Das Titelrennen wäre für Nottuln damit wohl frühzeitig gelaufen. Bei einem GWN-Sieg allerdings könnte das Team von Trainerin Anna Donner dem Gegner mit dann nur noch fünf Zählern Rückstand dichter auf die Pelle rücken.

„Ich hoffe, dass meine Spielerinnen nach fünf zumeist deutlichen Testspielsiegen in Folge nicht satt sind. Jetzt zählt es, jetzt müssen sie ihre gute Form auf den Platz bringen“, sagt Anna Donner, die hofft, dass ihr Team einen guten Tag erwischen wird. Zwar fallen bei den Baumberge-Damen mit Katharina Gronover, Nora Kersting und Nikol Feitscher (alle verletzt) sowie Marie-Lena Wirtz (Urlaub) und Laura Elpers (Zahn-OP) wichtige Spielerinnen aus, doch auch Emsdetten hat ein großes Problem. Ein sehr großes sogar! Torhüterin Marita Theele verabschiedete sich in der Winterpause für ein Jahr nach Neuseeland. „Das ist für uns natürlich ein herber Verlust, denn sie hat für uns den ein oder anderen Punkt geholt“, sagt Emsdettens Trainer Stephan Claßen , der nun eine Feldspielerin zwischen die Pfosten stellen muss.

Trotzdem sind die Borussen, die das Hinspiel ersatzgeschwächt mit 2:3 in Nottuln verloren, für den weiteren Saisonverlauf optimistisch. „Die nächsten beiden Spiele sind für uns richtungsweisend. Nach der Partie gegen den Tabellenvierten Nottuln treten wir beim Tabellenzweiten Ibbenbüren an. Wir wollen erfolgreich sein, denn meine Spielerinnen haben jetzt noch einmal wiederholt, dass sie aufsteigen möchten. In der nächsten Saison wird die Mannschaft zusammenbleiben“, so Claßen. Jetzt muss am Sonntag nur noch gespielt werden können. Grund: Die Borussen verfügen nur über vom Regen gezeichnete Rasenplätze.

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