Fußball-Westfalenliga
Heiß auf die neue Herausforderung

Nottuln -

Engin Yavuzaslan wird neuer Trainer beim derzeitigen Nottulner Ligakonkurrenten SpVgg Vreden.

Sonntag, 22.03.2020, 17:45 Uhr aktualisiert: 22.03.2020, 17:54 Uhr
Engin Yavuzaslan wird im Sommer neuer Trainer beim Nottulner Liga-Konkurrenten SpVgg Vreden.
Engin Yavuzaslan wird im Sommer neuer Trainer beim Nottulner Liga-Konkurrenten SpVgg Vreden. Foto: Frank Wittenberg

Die Pause, die er seit dem vergangenen Sommer und dem Doublesieg eingelegt hat, bereut er nicht. Nein, Engin Yavuzaslan wollte nicht irgendwo den Feuerwehrmann spielen, sondern bewusst den nächsten Schritt in seiner Trainer-Laufbahn machen. „Und den darf ich jetzt bei einem Verein mit tollen Rahmenbedingungen und einer sehr guten Struktur angehen“, freut er sich auf die neue Herausforderung, die ab dem Sommer SpVgg Vreden heißt, derzeitiger Liga-Konkurrent von DJK Grün-Weiß Nottuln.

Mehrere Anfragen habe er gehabt, darunter zwei aus der Oberliga, berichtet der Ex-Trainer von Westfalia Osterwick und DJK Coesfeld-VBRS. Nach den Gesprächen in Vreden mit Christoph Kondring und Christian Bengfort sei ihm schnell klar geworden: „Das passt!“ Folglich wird er dort die Nachfolge von Rob Reekers antreten – und auf alte Bekannte treffen: Steffen Warnecke war schon in Osterwick und Coesfeld sein Torwarttrainer, zudem spielt auch Ex-DJK-Schnapper Marvin Langer für die SpVgg. „Schade, dass Mario Worms im Sommer geht“, hätte sich der 38-Jährige, der in den vergangenen Monaten bei Bundesligisten und Drittligisten hospitiert und sich weitergebildet hat, auch über ein Wiedersehen mit seinem früheren Co-Trainer riesig gefreut. Worms wird Spielertrainer bei Westfalia Osterwick – genau dort, wo Engin Yavuzaslan ebenfalls seine erste Trainerstelle übernommen hatte: „Das ist ein Glücksgriff für beide Seiten.“

Auf einen Glücksgriff hofft er auch mit Vreden. Kreisliga hat er trainiert, Bezirksliga ebenfalls, jetzt folgt der Wechsel in die Westfalenliga – oder sogar höher? Denn die SpVgg mischt munter mit im Kampf um den Aufstieg in die Oberliga. Tabellenführer sind die Vredener, allerdings liegt selbst der Sechstplatzierte TuS Hiltrup nur zwei Punkte zurück und hat wie einige andere Konkurrenten auch noch ein Spiel weniger ausgetragen. „Allerdings wissen wir ja nicht, wie die Saison fortgesetzt wird“, stochert auch Yavuzaslan im Nebel. Seine neue Mannschaft kann er vorerst nicht beobachten. „Das alles ist sehr schwierig für die Trainerkollegen. Darum beneide ich sie nicht.“ Es werde wohl nicht anders gehen, als die Spielzeit nach hinten zu verlängern.

Dass dann vielleicht der Oberliga-Aufstieg geschafft ist, dafür drückt der künftige Trainer die Daumen, zumal die Vredener SpVgg auch im Kreispokal noch vertreten ist.

„Ich wünsche Rob Reekers nur das Beste, er soll gerne zum Abschied das Double holen“, lächelt Yavuzaslan. „Ich weiß: Das fühlt sich richtig gut an!“

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