Fußball: Landesliga 4
Sehnsuchtsort Berg Fidel – Dennis Bäumer freut sich auf „Stadtis“

Senden -

Dennis Bäumer verlässt im Sommer nach dann fünf Jahren den VfL Senden und heuert beim Ligarivalen BSV Roxel an. Er suche eine neue sportliche Herausforderung, so der 29-Jährige. Es gebe aber noch einen weiteren Grund für den Wechsel, verrät der Tempodribbler.

Mittwoch, 25.03.2020, 17:51 Uhr aktualisiert: 27.03.2020, 19:36 Uhr

Mit einem Vereinswechsel geliebäugelt habe er schon 2019, berichtet Dennis Bäumer . Es habe lose Gespräche mit dem Ligakonkurrenten des VfL Senden und späteren Aufsteiger GW Nottuln gegeben. Zwölf Monate später verlässt Bäumer tatsächlich den Sportpark und schließt sich zur neuen Spielzeit dem Klassenkonkurrenten BSV Roxel an. Gleichzeitig äußert der 29-Jährige die Hoffnung, dass die laufende Saison irgendwann fortgesetzt wird: „Ich will mich ja vernünftig aus Senden verabschieden.“

Seit 2015 im Sportpark

2015 kam der Appelhülsener von Nottuln, wo er in der A-Jugend und bei den Senioren aktiv war, an die Bulderner Straße. Dort sorgt Bäumer seither mit seinen Tempodribblings auf der Außenbahn regelmäßig für ein Raunen im Publikum. Obschon er sich beim VfL nach wie vor wohl fühle, habe er das Gefühl, sein Potenzial nicht zu 100 Prozent ausgeschöpft zu haben. Was im Übrigen auch für das Team gelte, dem immer mal wieder Westfalenliga-Ambitionen nachgesagt wurden. Auch deshalb suche er eine neue sportliche Herausforderung. Roxel steht als Fünfter besser da als die neuntplatzierten Sendener, hat sich für 2020/21 teils prominent verstärkt und dem Vernehmen nach einen neuen, potenten Sponsor im Rücken. Gern würde Bäumer wieder in Liga sechs angreifen – wie einst in Nottuln.

Kumpel Kaling kommt mit

Der Kontakt zum BSV sei über Manuel Andrick gelaufen, der die Roxeler ab dem Sommer gemeinsam mit dem Noch-Coach des SC Union Lüdinghausen, Tobias Tumbrink, trainieren wird: „Manuel und ich sind früher x-mal als Spieler aufeinandergetroffen.“ Dass mit Kumpel Florian Kaling ein weiterer Sendener an die Tilbecker Straße wechselt, sei ein zusätzlicher Bonus. Und dann sind da noch die Stadtmeisterschaften am Berg Fidel, die Bäumer bisher nur vom Zuschauen kennt: „Vor der Kulisse auf dem Parkett zu stehen, ist für alle Fußballer ein Traum.“ Zumal, wenn sie technisch so beschlagen sind wie Dennis Bäumer.

VfL: Keine Neuzugänge – keine Panik

Dennis Bäumer und Florian Kaling sind nach Eldin Celebic sowie Georg Schrader (beide zu GW Nottuln) bereits die Abgänge Nummer drei und vier beim VfL. Neuzugänge haben die Sendener bislang noch keine offiziell vermeldet. Taylan Berik, der sportliche Leiter, und sein designierter Nachfolger Christian Arends hätten aber bereits Erstgespräche mit potenziellen Kandidaten geführt, berichtet Letzterer. Die Sorge, dass die Mannschaft im Sommer auseinanderbrechen könnte, hat Arends nicht: „Der Großteil der Spieler hat signalisiert, bleiben zu wollen.“ Zudem bestehe immer die Möglichkeit, ein paar Hochbegabte aus der eigenen A-Jugend (kämpft noch um den Aufstieg in die Landesliga) mit einem Doppelspielrecht auszustatten. Auch in der Trainerfrage bleibt womöglich alles beim Alten. Die Interimslösung mit Rabah Abed auf dem Feld und Thomas Morzonek an der Seite scheine sich jedenfalls zu bewähren und finde auch teamintern die nötige Akzeptanz, so Arends’ Eindruck. (flo)

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