A-Ligist GW Nottuln II stellt die Mannschaft für die neue Saison zusammen
„Wir haben tolle Verstärkungen“

Nottuln -

A-Ligist GW Nottuln II stellt die Mannschaft für die neue Saison zusammen. Und Trainer Mario Popp ist zufrieden. Es gibt eine Reihe von tollen Neuzugängen.

Freitag, 27.03.2020, 19:42 Uhr
Rückkehr nach Nottuln: Linus Sonneborn
Rückkehr nach Nottuln: Linus Sonneborn Foto: Marco Steinbrenner

Kein Training. Kein Spiel. Kein Schulunterricht. Eigentlich müsste Lehrer und Fußball-Coach Mario Popp seit knapp zwei Wochen vor lauter Langeweile über Beschäftigungslosigkeit klagen. Doch dem ist bei weitem nicht so, denn der Übungsleiter des A-Ligisten GW Nottuln II nutzt die Corona-Zwangspause, um gemeinsam mit seinem zukünftigen Co-Trainer Sascha Frye die Mannschaft für die Saison 2020/21 zusammenzustellen. Der 35-Jährige ist zurecht stolz, mit Dennis Paul und Linus Sonneborn zwei absolute Verstärkungen für den Offensivbereich präsentieren zu können. Das Duo ist den grün-weißen Fans zudem aus der Vergangenheit noch bestens bekannt.

Paul trug bereits von 2009 bis 2014 das Nottulner Jersey und spielt aktuell für den Bezirksliga-Dritten Borussia Münster. „Wir haben eine super Truppe und ich würde gerne mit den Jungs noch ein weiteres Mal aufsteigen“, verrät der bullige Angreifer. „Aber leider macht mir das Pendeln von Nottuln nach Münster in dem bisherigen Umfang keinen Spaß mehr.“

Wechselt ebenfalls nach Nottuln: Dennis Paul.

Wechselt ebenfalls nach Nottuln: Dennis Paul. Foto: R. Penno

Nachvollziehbar, denn der in der Domstadt als IT-Systemadministrator angestellte Dennis Paul wohnt seit Fe­bruar gemeinsam mit seiner langjährigen Partnerin Anna Lindemann, die viele Jahre im Nottulner Landesliga-Team aktiv war und im Winter nach einem Kreuzbandriss die Schuhe an den Nagel hängte, in der Stiftsgemeinde. Neben den Fahrten zum Arbeitsplatz kommt bislang auch noch die Gurkerei zum Training bei der Borussia. Doch damit ist in Zukunft Schluss. Paul kann mit der Leeze zum Baumberge-Stadion radeln.

Nach Gesprächen mit Mario Popp und Fußball-Abteilungsleiter Lothar Ullrich entschloss sich der aus Dülmen stammende Dennis Paul dazu, wieder für GW Nottuln auf Torejagd zu gehen. „In der jungen Mannschaft steckt Potenzial. Ich hoffe, ich kann dem Team mit meiner Erfahrung weiterhelfen.“

Der Goalgetter war sowohl für die Grün-Weißen als auch für die DJK Eintracht Coesfeld-VBRS bereits in der Westfalenliga aktiv. Mit der Reserve möchte Paul „im oberen Drittel mitspielen. Für die Zukunft sollte man sich den Kampf um den Aufstieg als Ziel setzen.“ Persönlich hat sich der ehemalige Jugendspieler von Preußen Münster vorgenommen, „so viele Tore wie möglich zu schießen. Mal schauen, was am Ende dabei herumkommt.“

Trainer Mario Popp ist mit dem Kader für die kommende Saison sehr zufrieden.

Trainer Mario Popp ist mit dem Kader für die kommende Saison sehr zufrieden. Foto: Johannes Oetz

Nach nur einer Saison bei Turo Darfeld, Liga-Konkurrent der Nottulner Zweitvertretung, kehrt Linus Sonneborn zu seinem Heimatverein zurück. „Ich habe wieder große Lust, mit sehr guten Freunden in einer Mannschaft zu spielen, mit denen ich schon als Fünfjähriger zusammen gekickt habe“, erzählt der in Münster lebende BWL-Student und betont, „dass in Darfeld alles perfekt ist. Ich schwärme vom Verein. Es macht mir immer noch großen Spaß mit den Jungs zusammen zu spielen.“ Für Mario Popp ist der Angreifer „sowohl menschlich als auch spielerisch eine absolute Bereicherung“. Sonneborn selbst kann sich „sehr gut vorstellen, gemeinsam mit Dennis Paul in der Spitze Seite an Seite auf Torejagd zu gehen“.

Doch damit nicht genug: Aus dem Nottulner U 19-Team stoßen Hannes Krüdewagen, Aaron Höing und Tim Ehm in den Popp-Kader. „Die Drei haben in der Winter-Vorbereitung schon bei uns mittrainiert und einen guten Eindruck hinterlassen. Sie verfügen über eine hohe Qualität und sind richtig ordentliche Jungs, in denen viel Potenzial steckt“, verrät der GWN II-Übungsleiter und freut sich schon jetzt auf die kommende Saison. „Wir haben tolle Verstärkungen.“

Der Kader soll 22 Spieler umfassen. Die Planungen seien zu 95 Prozent abgeschlossen. Sollte es jetzt noch personelle Veränderungen geben, „wären das Bonbons“. Ein Ziel für die nächste Spielzeit lässt sich Mario Popp (noch) nicht entlocken. Und das, obwohl der Pädagoge in diesen Tagen eigentlich genug Zeit hätte, sich darüber Gedanken zu machen.

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