Handball: Frauen Bezirksliga
Es wartet noch viel Arbeit auf GW Nottuln

Nottuln -

Der Saisonstart ist geglückt. Die Bezirksliga-Handballerinnen der DJK GW Nottuln gewannen mit 18:13 (8:6) gegen die DHG Ammeloe/Ellewick auch ihr zweites Saisonspiel.

Montag, 12.10.2020, 17:07 Uhr
Viele Eins-gegen-Eins-Aktionen prägten das Spiel. Hier ringt Sabrina Welp (r.) mit einer Gegenspielerin.
Viele Eins-gegen-Eins-Aktionen prägten das Spiel. Hier ringt Sabrina Welp (r.) mit einer Gegenspielerin. Foto: Klaus Schulte

Nun folgt eine Pause bis zum 24. Oktober, ehe es zum SuS Stadtlohn geht.

Bis dahin hat GWN-Trainerin Tine Hünteler-Hekman noch einiges zu tun. „Wir müssen als Mannschaft noch weiter zusammenwachsen“, legt sie den Finger in die Wunde. „Gegen Ammeloe/Ellewick haben nicht alle das abgerufen, was ich von ihnen erwarte. Besonders die etablierten Spielerinnen müssen noch mehr Verantwortung übernehmen.“

Dennoch kamen die Grün-Weißen gegen den Gast von der niederländischen Grenze zu einem ungefährdeten Erfolg. Lediglich in der Anfangsphase konnte die DHG mithalten. Dann setzten sich die Nottulnerinnen kontinuierlich ab. Weil im Rückraum Marina Rotermund allein auf weiter Flur stand, konzentrierten sich die Schützlinge von Tine Hünteler-Hekman auf Eins-gegen-Eins Aktionen. Besonders Lea Heiman, Anne Tegtmeier und Sanja Nieborg taten sich hier hervor. Anfangs allerdings mit überschaubarem Erfolg. Das lag daran, dass zu wenig ohne Ball agiert wurde.

Das klappte aber später besser, als die DHG-Abwehr nicht mehr so schnell auf den Beinen war und zu unsauberen Mitteln greifen musste. Allerdings fand sich wieder einmal keine sichere Siebenmeterschützin in den Reihen der Grün-Weißen. Nur vier von zehn (!) Strafwürfen fanden den Weg ins Tor. Dieses Manko kann in einer engen Partie schon mal entscheidend sein.

Immerhin wurde das Spiel der Nottulnerinnen nach dem Seitenwechsel etwas strukturierter. Ein ständiger Unruheherd war Marina Rotermund, die mit Elan in die Lücken der DHG-Abwehr stieß. Gegen Ende der niveauarmen Begegnung konnten die Grün-Weißen auch endlich ihr schnelles Umschaltspiel anbringen. Da hatte die Gegenwehr der DHG Ammeloe/Ellewick allerdings längst nachgelassen. Am Ende durften sich die Grün-Weißen über einen ungefährdeten Sieg freuen. Gemeinsam mit der DJK Eintracht Coesfeld-VBRS II liegen sie mit 4:0 Punkten an der Spitze.

„Das muss viel besser werden“, ließ sich Tine Hünteler-Hekman allerdings von dieser Momentaufnahme nicht blenden. Das schnelle Umschaltspiel habe ich vermisst. Und aus dem gebundenen Spiel heraus kamen kaum Ideen.“ Dies abzustellen bleiben ihr ja nun 14 Tage Zeit.

Tore: Marina Rotermund (4), Anne Tegtmeier (4/2), Sanja Nieborg (3), Meike Eckhardt (3/1),Lea Heiman (2), Sabrina Welp (1), Maxima Faltmann (1).

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