Fußball: Westfalenliga
Acht Spieler geben GW Nottuln ihre Zusage

Nottuln -

Die Corona-Pandemie hat dafür gesorgt, dass die Amateursportler momentan nicht ihrem Hobby nachgehen können. Die Verantwortlichen der ersten Fußballmannschaft von GW Nottuln hält das aber nicht davon ab, den Kader für die nächste Saison aufzustellen.

Donnerstag, 03.12.2020, 20:08 Uhr aktualisiert: 03.12.2020, 20:10 Uhr
Will sich demnächst einen neuen Verein für die kommende Saison suchen: Pascal Gerdes.
Will sich demnächst einen neuen Verein für die kommende Saison suchen: Pascal Gerdes. Foto: Johannes Oetz

Sieben Meisterschaftsspiele haben die Fußballer des Westfalenligisten GW Nottuln erst bestritten. Trotzdem denken die Grün-Weißen schon an die neue Saison 2021/22. Seit der vergangenen Woche führen Trainer Yannick Gieseler , der die Erstvertretung der Nottulner im Sommer von Jens Niehues übernehmen wird und Co-Trainer sowie zukünftiger Teammanager Dirk Nottebaum Gespräche mit den aktuellen Spielern, ob und wie es mit ihnen 2021 beim Stiftsdorf-Klub weitergehen wird. „Wir haben schon Halbzeit bei den Gesprächen. Mit zwölf von 23 Spielern konnten wir uns bereits unterhalten“, verkündete am Donnerstag Dirk Nottebaum.

Die Erfolgsquote ist dabei hoch. Von acht Spielern erhielten die Nottulner acht Zusagen. Zu ihnen gehören Kapitän André Kreuz, Daniel Feldkamp, Felix Hesker, Oliver Leifken, Jens Böckmann, Semih Daglar, Dickens Toka, und Tim Bröcking. Drei Spieler baten darum, sich noch Zeit mit ihrer Entscheidung nehmen zu dürfen. Gieseler und Nottebaum geben ihnen die Bedenkzeit und Letzterer versicherte außerdem: „Bei uns wird niemand fortgeschickt.“

Das war auch im Fall von Pascal Gerdes so. Der Stürmer schloss sich vor anderthalb Jahren den Grün-Weißen an, die damals ihre Kaderplanung eigentlich schon abgeschlossen hatten. In letzter Zeit geriet der klassische Neuner allerdings etwas ins Hintertreffen. „Er möchte mehr Einsatzzeiten bekommen, die können wir ihm aber nicht garantieren“, erläuterte der zukünftige Teammanager. Nach einem einvernehmlichen Gespräch entschieden sich beide Seiten dann, in Zukunft getrennte Wege zu gehen.

„Yannick und ich haben mit den Spielern bisher außerordentlich gute Gespräche geführt. Wir freuen uns schon auf die nächsten Spieler, mit denen wir reden werden. Mitte Dezember werden wir dann ein genaueres Bild haben, mit welchem Kader wir weiterarbeiten werden“, sagte Nottebaum.

Eine Frage, die in den Gesprächen immer wieder auftauche, drehe sich um den zukünftigen Co-Trainer. „Da ist noch keine Entscheidung gefallen. Im Moment haben die Spieler oberste Priorität, danach kümmern wir uns um den Co-Trainer. Ich bin ein großer Freund davon, Dinge in Ruhe zu entscheiden“, verdeutlichte Nottebaum seinen Standpunkt.

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