Fußball: Nottulns Zweite plant Kader
GW Nottuln: Mindestens zwei A-Junioren rücken hoch

Nottuln -

Noch ist nicht sicher, ob die neue Fußballsaison starten kann. Doch Trainer Mario Popp hat den Kader der GWN-Reserve schon so gut wie zusammen.

Freitag, 23.04.2021, 19:15 Uhr aktualisiert: 23.04.2021, 19:32 Uhr
Lennart van Deenen (hinten) rückt in die grün-weiße Zweite, Erik Gehrmann (r.) steht noch vor der Entscheidung.
Lennart van Deenen (hinten) rückt in die grün-weiße Zweite, Erik Gehrmann (r.) steht noch vor der Entscheidung. Foto: Patrick Schulte

Im Dezember verlängerte Mario Popp bei Grün-Weiß Nottuln für eine dritte Fußballserie und setzt sehr darauf, mit der zweiten Mannschaft eine richtige solche in der Kreisliga A steuern zu dürfen. „Zu 95 Prozent“, sagt Popp, stehe für die Folgespielzeit inzwischen der Kader des Nahtstellenteams, das erneut geeigneten (Ex-)Junioren den ersten Schritt in den Seniorenbereich ermöglichen will. Es muss und darf ja nicht gleich für jeden Kandidaten hoch in die Westfalenliga-Erste gehen.

Weil Co-Trainer Sascha Frye definitiv an Popps Seite bleibt – der junge Vater kann den notwendigen Aufwand für den Sport auch mit den gewachsenen Familienanforderungen in Einklang bringen – hat sich die Überlegung erledigt, einen zweiten Assistenten dazu zu holen. Das bewährte Duo mischt den auf 22 Köpfe angelegten Kader bewusst so, „dass wir Führungsspieler behalten und immer mehr in die Verantwortung nehmen.“ Dennis Paul und Jan Ehm zum Beispiel. Ausschließlich mit Talenten zu spielen, sei auch in der A-Liga ein Wagnis und setze die Youngsters schnell einem zu hohen Druck aus. „Das kann nicht der Sinn der Ausbildung sein“, sagt Popp. „Wir wollen ein Klima schaffen, in dem sich die Jungs entwickeln können.“ Nottulns überkreislich eingestufte Juniorenmannschaften „sind eine ideale Basis“ (Popp) des Clubs, der sich der Förderung verschreibt.

Co-Trainer Sascha Frye bleibt

Mit den zuletzt in der U-19-Bezirksliga aktiven Lennart van Deenen und Paul Schwering springen zwei Defensivspieler in die GWN-Zweite. Jan Luis Thier soll die Vorbereitung der Ersten unter Neu-Trainer Yannick Gieseler mitmachen. Erik Gehrmanns sportliche Zukunft ist noch offen. Das Quartett war zuletzt am 4. Oktober in der Liga am Ball. Dann kam der Stopp – nach nur fünf Partien war schlussendlich die gesamte Saison schon Geschichte. Ein womöglich schwerwiegender Nachteil gerade für Kicker des älteren A-Junioren-Jahrgangs.

„Das verlorene Jahr traf junge wie ältere Spieler gleichermaßen“, sagt Popp, der seine letzte Elf am 18. Oktober zuletzt um Punkte spielen sah. Als Rangdritter und mit fünf Siegen aus sieben Partien beschloss die Zweite nur für die eigene Statistik die nun annullierte Serie. Danach wurde so gut es geht Kontakt gehalten und etwas für die Fitness getan. „Online-Training und Lauf-Events haben wir organisiert – es gab auch Pausen, aber wir sind doch immer wieder damit fortgefahren und haben es auf diese Weise geschafft, die Gruppe zusammenzuhalten.“

Der Plan ist, Anfang Juli wieder gemeinsame Sache zu machen. Mit dem Trainingsauftakt. „So bereiten wir das vor. In der Hoffnung, dass es uns erlaubt wird“, sagt Popp. Torwart Jan Walter, Medizinstudent in Düsseldorf, wird im Folgesemester neu abschätzen müssen, ob er den Aufwand, mal eben per Zug zum Training anzureisen, noch leisten kann. Wenn ja, geht er mit Jannik Fleige in die nächste Runde des Positionswettkampfs. Bis Mitte Oktober wechselten sich die Keeper im Kasten ab.

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