Ochtrup
Matellia-Reserve rettet sich

Montag, 17.05.2010, 16:05 Uhr

Metelen / Ochtrup /Wettringen - Morgen Abend finden in den beiden B-Ligen noch Nachholspiele statt. Unter anderem sind die beiden Formationen aus der Weiner im Einsatz. Für die Zweitvertretung der Schwarz-Weißen geht es darum, sich bei Amisia Rheine 2 für ein wahrscheinliches Abstiegsspiel gegen den Vorletzten der Parallelstaffel vorzubereiten. Vorwärts Wettringens Drittvertretung schnupperte am Sonntag an einer Überraschung, denn beim Spitzenreiter Preußen Borghorst 2 verlor die Göcken-Elf nur mit 1:2 (0:2).

Preußen Borghorst 2 - Vorwärts Wettringen 3 2:1 (2:0)

In der ersten Halbzeit wurden die Gäste förmlich an die Wand gespielt. „Die Borghorster hatten Chancen in Hülle und Fülle. Zur Pause hätte es gut und gerne auch 5:0 oder 6:0 stehen können“, erkannte Vorwärts-Trainer Klaus Göcken die Überlegenheit des Spitzenreiters an. Daniel Smith (8.) und Christopher Schild (26.) erzielten die Treffer für die Borghorster Reserve. Zwischenzeitlich hatte Smith einen Foulelfmeter neben das Tor gesetzt (12.). In der 67. Minute fiel der Ball Florian Deiters nach einem Schuss von Björn Borg vor die Füße. Deiters ließ sich nicht lange bitten und hämmerte das Spielgerät aus zwölf Metern über die Linie - 2:1. „Danach haben wir viel probiert, doch wir waren nicht in der Lage, große Chancen zu kreieren. Der Preußen-Sieg geht in Ordnung, aber wir waren nah dran, den Gegner zu ärgern. Wäre uns noch ein Unentschieden gelungen, hätte sich wohl die halbe Liga schlapp gelacht“, so Göcken.

Matellia Metelen 3 - Skiclub NW Rheine 0:1 (0:0)

Gegen den Tabellendritten zogen sich die Metelener gut aus der Affäre und verloren nur mit 0:1. „Wir waren stark ersatzgeschwächt, dafür war die Leistung schon sehr ordentlich“, fand Trainer Jörg-­ Kaija Conradi. Er sah allerdings ein Spiel auf ein Tor, in dem die Rheinenser zahlreiche Möglichkeiten ungenutzt ließen und mit der Zeit immer nervöser wurden. Der einzige Treffer der Partie resultierte aus einem von Marcel Rottewert verwandelten Elfmeter (71.). „Da ist Roman Iking ein saublödes Foul an der Strafraumlinie unterlaufen. Völlig überflüssig. Hätte der Skiclub keinen Strafstoß bekommen, dann hätte er im Leben kein Tor gemacht“, ärgerte sich Conradi.

TuS St. Arnold 2 - Arminia Ochtrup 2 0:6 (0:2)

Keine Mühe hatte die SCA-Reserve, um sich beim Schlusslicht drei Punkte abzuholen. Zufrieden war Spielertrainer Bartolomé Romero allerdings nur mit der Leistung im zweiten Abschnitt: „Vorher sind alle nur nach vorne gerannt, weil jeder sein Tor machen wollte. Da fehlte uns die taktische Ordnung.“ Nach dem Wiederanpfiff war mehr System in den Angriffsbemühungen der Gäste zu erkennen. „Wir hätten sogar 20:0 gewinnen können“, erinnerte Romero an eine Vielzahl ausgelassener Chancen. Die Treffer für die Ochtruper erzielten Christian Gesenhues, Stephan Kaßner (beide 2) sowie Roberto Romero und Bastian Melis.

Matellia Metelen 2 - GW Rheine 3 2:0 (1:0)

Nach Spielende war Metelens Coach Michael Ernsting sichtlich erleichtert: „Mit diesem Sieg haben wir den Klassenerhalt jetzt sicher. Damit bleibt uns weiteres Zittern erspart.“ Nach einer Viertelstude beruhigte André Langhorst mit dem 1:0 den Puls seines Trainers. Bester Akteur bei den Hausherren war der 20-jährige Keeper Guido Bu­semas, der drei Hundertprozentige des Gegners entschärfte. In der 56. Minute erzielte Stefan Okon das 2:0. Das reichte, um die ebenfalls abstiegsgefährdeten Rheinenser auf Distanz zu halten.

FC SW Weiner 2 - SF Gellendorf 2 2:7 (0:2)

Eine heftige Niederlage kassierte die Weiner-Reserve. „Dabei fing eigentlich alles ganz gut an. Nach einer Viertelstunde hätten wir 2:0 vorne liegen müssen“, fand Trainer Thorsten Dropmann. „Doch nach dem 0:1 (25.) haben wir 50 ganz enttäuschende Minuten gezeigt, die für uns total ernüchternd waren. Bei so einer Leistung muss man sich fragen, ob wir nicht zurecht da unten stehen.“ Die Gellendorfer machten aus neun Chancen sieben Tore. Dagegen gab es keine Mittel. Torsten Wienefoet betrieb mit seinen Toren zum 1:7 und 2:7 noch ein bisschen Ergebniskosmetik.

FC SW Weiner - TuS St. Arnold 2

Die Chancen auf die Rückkehr in die Kreisliga A sind für die Kristler-Elf nach dem 1:1 gegen Wilmsberg 2 auf ein Minimum gesunken. Um doch noch aufzusteigen, bedarf es am letzten Spieltag der Schützenhilfe anderer Teams. Zudem muss die Weiner ihre Hausaufgaben machen. Das heißt, dass heute erstmal gegen den TuS St. Arnold 2 gewonnen werden muss. Die Gäste sind abgeschlagener Tabellenletzter und schon seit geraumer Zeit abgestiegen. „Das Spiel sollten wir eigentlich gewinnen. Die Lage sieht für uns momentan zwar nicht gut aus, aber wir werden bis zum Saisonende alles geben“, verspricht Rüdiger Kristler.

» Anstoß: Heute, 18.45 Uhr, Weiner-Sparkassenpark.

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