Schach in der Verbandsliga
SKO mit Remis gegen Münster

Ochtrup -

Einen nicht unbedingt einkalkulierten Zähler erspielten sich die Denksportler des SK Ochtrup beim 4:4 in Münster. Christian Scho und Stefan Boshe-Plois rangen prominenten Gegenspielern sogar ein Remis ab.

Mittwoch, 31.10.2012, 11:10 Uhr

Nach der unglücklichen Auftaktniederlage gegen den SV Südlohn in der ersten Runde der Schach-Verbandsliga Münsterland erspielte sich die erste Mannschaft des Ochtruper Schach-Klubs (SKO) am zweiten Spieltag ein 4:4 beim SK Münster 3. Da mit Dimitri Teich und Dietrich Füllborn gleich zwei Stammkräfte fehlten – sie wurden durch Janek Schmerling und Bernd Rotterdam ersetzt – ist dieser Punktgewinn als Erfolg zu werten.

Bernd Rotterdam an Brett acht war es dann auch, der nach der ersten beendeten Partie einen halben Zähler für den SKO beisteuerte. Ebenfalls ein schnelles Remis gab es an Brett drei, wo Martin Lütkehermölle sein Spiel ausgeglichen hielt.

Die Führung für die Gäste erkämpfte sich an Brett vier Ralf Schwietering, der anfangs eine schwierige Stellung hatte, sich jedoch befreien konnte und seinen Gegner auf Zeit besiegte. Postwendend schlug der SK Münster zurück, als an Brett sechs Thomas Holtmanns­pötter, der lange Zeit eine ausgeglichene Partie zeigte, in ein Bauernendspiel abwickelte, das er letztlich verloren geben musste.

Nach diesem 2:2-Ausgleich blieb es daher weiterhin spannend. An Brett eins spielte Christian Scho gegen Michael Pfannkuche, der im vergangenen Monat mit der deutschen Mannschaft in Japan Vize-Weltmeister im Problemschach-Lösen wurde. Für den Ochtruper reichte es zu einem Remis, was gegen solch starke Konkurrenz einen Erfolg darstellt. Auch für Helmut Jacob am zweiten Brett, der sich aus einer schwierigen Lage befreite, sprang ein Unentschieden heraus.

Mit Professor Freise führte der SK Münster einen weiteren prominenten Gegner ins Feld. Er war der erste Millionen-Gewinner bei Günther Jauchs „Wer wird Millionär“. Am fünften Brett traf Freise auf Stefan Boshe-Plois und konnte nur mit Müh und Not einen halben Punkt für die Domstädter sichern.

Es stand nunmehr 3,5:3,5, und Janek Schmerling hatte an Brett sieben ein gut stehendes Endspiel. Nach einigen Gewinnversuchen willigte er schließlich in ein Remis ein, was dem SKO den verdienten Mannschaftspunkt sicherte.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/1235387?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35355%2F716410%2F1797321%2F
Nachrichten-Ticker