Schach in der Verbandsklasse Münsterland
SKO fehlt halbe Stammformation

Ochtrup -

Weil dem SK Ochtrup gleich drei Stammkräfte fehlten, war die 3,5:4,5-Niederlage in Dülmen nicht verwunderlich. Dietrich Füllborn hätte beinahe dennoch für eine Überraschung gesorgt. Im Pokal kamen die Töpferstädter hingegen eine Runde weiter.

Dienstag, 27.11.2012, 18:11 Uhr

In der dritten Runde der Schach-Verbandsliga Münsterland musste die erste Mannschaft des SK Ochtrup ersatzgeschwächt gegen den SK Dülmen antreten und hatte daher mit 3,5:4,5 erwartungsgemäß das Nachsehen. Mit Christian Scho, Martin Lütkehermölle und Thomas Holtmannspötter fehlte fast die halbe Stammformation , die durch Spieler der Reserve ersetzt werden musste.

Die Ersatzspieler schlugen sich jedoch recht achtbar, wobei Wolfgang Nickel an Brett sechs und Bernd Rotterdam an Brett sieben jeweils ein Remis erreichten. Nur Theo Holtmannspötter konnte an Brett acht seine Stellung nicht halten.

Am Spitzenbrett zeigte Dimitri Teich eine hervorragende Leistung und gewann nach einer schönen Kombination mit Damenopfer seine Partie. Nach einem Remis von Dr. Helmut Jacob an Brett zwei verlor jedoch Stefan Boshe-Plois am fünften Brett sein Spiel, so dass die Dülmener weiterhin in Führung blieben.

Nachdem an Brett vier Ralf Schwietering seine Partie ebenfalls remisierte, spielte nur noch Dietrich Füllborn (Brett drei) und hätte zum Mannschafts-Unentschieden gewinnen müssen. Füllborn hatte in einem Turmendspiel einen Mehrbauern aufzuweisen, was jedoch durch die gute Verteidigung des Dülmeners nicht zu gewinnen war.

Der SKO rangiert nach der Niederlage auf dem achten Tabellenplatz der Verbandsliga, so dass in der kommenden Runde gegen die SG Raesfeld schon gepunktet werden muss, um nicht weiterhin in Abstiegsgefahr zu geraten.

Erfolgreicher gestaltete sich das Vierer-Pokalspiel der Töpferstädter gegen die SF Stadtlohn. Die Ochtruper gewannen deutlich mit 3,5:0,5 und stehen damit in der zweiten Runde des Wettbewerbes. Auch hier gewann Dimitri Teich an Brett eins überzeugend, während am zweiten Brett Dr. Helmut Jacob remisierte. An Brett drei siegte Martin Lütkehermölle genauso wie am vierten Brett Dietrich Füllborn.

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