Fußball in der Kreisliga B
Eine echte Herzenssache

Ochtrup -

Der FC Lau-Brechte ist für den Fall der Fälle gerüstet: Seit Donnerstag verfügt der Verein aus der Wester über einen Automatisierten Externen Defibrillator.

Freitag, 20.02.2015, 12:02 Uhr

Begrüßen die Anschaffung des AED: Hermann Lastring, Kai Hutzenlaub, Markus Bender, Peter Gaux, Dr. Sebastian Gesenhues und Daniel Tillmann (v.l.).
Begrüßen die Anschaffung des AED: Hermann Lastring, Kai Hutzenlaub, Markus Bender, Peter Gaux, Dr. Sebastian Gesenhues und Daniel Tillmann (v.l.). Foto: Jonas Katerkamp

Jedes Jahr sterben in Deutschland über 100 000 Menschen an akutem Herzversagen. Damit sich derartiges zumindest in der Wester nicht so schnell ereignet, wurde die Sportanlage des FC Lau-Brechte nun mit einem speziellen Elek­troschockgerät ausgestattet.

Bürgermeister Kai Hutzenlaub überreichte dem Verein am Donnerstagabend zusammen mit Hermann Lastring und Peter Gaux vom Vorstand der Volksbank Ochtrup einen sogenannten Automatisierten Externen Defibrillator (kurz „AED“), der künftig in der Schiedsrichterkabine aufbewahrt werden soll. „So ist der Defibrillator auch vom Fußballplatz schnell erreichbar“, erklärte Daniel Tillmann, Trainer der FCL-Herren, der das neue Gerät zusammen mit dem Vereinsvorsitzenden Markus Bender und dem Mannschaftsarzt Dr. Sebastian Gesenhues stellvertretend entgegennahm. „Damit sind wir für den Fall der Fälle jetzt vorbereitet“, hält auch Bender die Anschaffung für eine sehr gute Sache.

Der AED besteht aus verschiedenen Modulen und ist daher sowohl für Kinder ab zwei Jahren als auch für Personen bis ins hohe Alter gleichermaßen geeignet. Ein weiterer Vorteil ist die einfache Bedienung, die selbst Laien vor keine Probleme mehr stellen sollte: „Man legt nur die Elektroden auf, und den Rest sagt einem das Gerät“, macht Gesenhues, der die Anschaffung des AED auch über die „Björn Steiger Stiftung“ organisiert hatte, deutlich.

Die Kosten für den „kleinen Lebensretter“ teilen sich die Stadt, die Volksbank und der Verein. „Ich sag mal so: Wenn wir den einmal wirklich benutzen, hat sich das Ding schon gelohnt“, erklärte Bender.

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