Westdeutsche Tischtennis-Meisterschaften in Erkelenz
Gute Leistungen in Erkelenz

Ochtrup -

Einen sehr guten Eindruck hinterließen die Ochtruper Spieler bei den westdeutschen Titelkämpfen in Erkelenz. Michael Hillebrandt zog in das Achtelfinale ein, wo er gegen Titelverteidiger Erik Bottroff beinahe für eine Überraschung gesorgt hätte. Henning Zeptner qualifizierte sich souverän für die K.o.-Runde, schied dort aber frühzeitig aus.

Sonntag, 17.01.2016, 12:01 Uhr

Michael Hillebrandt zog bei den Westdeutschen Meisterschaften in Erkelenz in das Achtelfinale ein.
Michael Hillebrandt zog bei den Westdeutschen Meisterschaften in Erkelenz in das Achtelfinale ein. Foto: Strack

Für Michael Hillebrandt hat sich die Reise nach Erkelenz gelohnt. Davon war der 35-Jährige überzeugt. „Das war zwar ein langer Tag, der mir aber sehr gut getan hat. Ich habe gesehen, dass ich immer noch mit den richtig guten Leuten mithalten kann“, bilanzierte der Teamsprecher das Oberligisten Arminia Ochtrup nach seinem Auftritt bei den Westdeutschen Meisterschaften am Wochenende.

Bis ins Achtelfinale spielte sich der Armine vor. In einer ausgeglichenen Vorrundengruppe sicherte sich Hillebrandt mit zwei 3:1-Siegen gegen die beiden Regionalliga-Akteure Matthias Uran (Bayer 05 Uerdingen) und Dennis Fischer (TTC RG Porz) und einer 1:3-Niederlage gegen den Dortmunder Steffen Potthoff den ersten Platz.

In der K.o.-Runde schaltete Hillebrandt dann Marvin Maiwald vom Regionalligisten Germania Wuppertal mit 4:2 aus. Danach wartete mit Erik Bottroff (Borussia Dortmund) der Titelverteidiger. Hillebrandt zeigte starkes Tischtennis und führte mit 2:1-Sätzen. Und auch im vierten Durchgang lag der Töpferstädter mit 7:5 vorne. „Hätte ich den Satz für mich entschieden, dann hätte ich Bottroff ganz tief in die Augen geguckt. Vielleicht wäre er dann nervös geworden“, meinte Hillebrandt. Doch der Vorjahressieger glich zum 2:2 aus und holte sich auch die Durchgänge fünf und sechs.

„Schade, dass mir die Überraschung nicht gelungen ist. Aber auch so bin ich bestens zufrieden. Das sollte mir Schwung für die bevorstehenden Aufgaben in der Oberliga geben“, so Hillebrandt, der in Erkelenz von seinem Vereinskollegen Lars Brinkhaus gecoacht wurde.

Mit dem für den Drittligisten TTC GW Bad Hamm spielenden Henning Zeptner stellte sich ein weiterer Ochtruper der Konkurrenz. Der 18-Jährige überzeugte in den Gruppenspielen. Drei Siege gegen Balazs Hutter (Einigkeit Süchteln), Paul Freitag (Bayer 05 Uerdingen) und Milan Hetzenegger (TTG Niederkassel) bescherten dem Linkshänder Platz eins. In der ersten K.o.-Runde ereilte Zeptner aber das Aus gegen Bartosz Surzyn vom SC Buschhausen. „Henning hat gar nicht mal schlecht gespielt, aber er konnte seine Mittel einfach nicht durchbringen. Sein Gegner hat alles weggeblockt“, resümierte Zeptner Vater Manfred. Bei einem Erfolg hätte im Achtelfinale Turnierfavorit Lennart Wehking gewartet.

In der Doppelkonkurrenz redeten die beiden Ochtruper nicht lange um mögliche Medaillen mit. Hillebrandt schied an der Seite des Dortmunders Kirill Fadeev in Runde zwei gegen das topgesetzte Duo Hermann Mühlbach/Lennart Wehking aus. Zeptner, der nach der Absage von Bernd Ahrens mit Tobias Witton antreten musste, zog in Runde eins gegen Thomas Pellny und Dennis Fischer mit 1:3 den Kürzeren.

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