Die Hallenwestfalenmeisterschaft der Fußballerinnen in Hamm
Langenhorster Stippvisite auf Landesebene

Ochtrup -

Die Fußballerinnen der SpVgg Langenhorst/Welbergen spielten am Sonntag im Konzert der Große mit. Bei der Westfalenmeisterschaft in Hamm nahmen die Schwarz-Gelben allerdings wie erwartet nur eine Nebenrolle ein. In der ersten Partie schnupperte der Bezirksligist an einem Sieg.

Montag, 30.01.2017, 15:01 Uhr

Bezirksligist SpVgg Langenhorst/Welbergen verkaufte sich in Hamm mehr als achtbar (h.v.l.): Trainer Christian Löbbering, Christina Holtmann, Wenke Löcker, Klara Koers, Lea Holtmann und Verena Bethge sowie (v.v.l.) Martina Bahlinghorst, Michelle Vollenbröker, Hannah Krumme und Nele Brinkschmidt.
Bezirksligist SpVgg Langenhorst/Welbergen verkaufte sich in Hamm mehr als achtbar (h.v.l.): Trainer Christian Löbbering, Christina Holtmann, Wenke Löcker, Klara Koers, Lea Holtmann und Verena Bethge sowie (v.v.l.) Martina Bahlinghorst, Michelle Vollenbröker, Hannah Krumme und Nele Brinkschmidt. Foto: SpVgg

„Ich denke, wir haben den Fußballkreis Steinfurt ganz vernünftig vertreten“, positionierte sich Christian Löbbering , Trainer der Langenhorster Damen. Als Nachrücker für Kreismeister Germania Hauenhorst startete der Bezirksligist am Sonntag in Hamm bei der Endrunde der Westfalenmeisterschaft , kam dort aber nicht über die Gruppenphase hinaus.

Die Ochtruperinnen hatten nicht nur mit der beinahe durchweg höherklassigen Konkurrenz zu kämpfen, sondern auch mit den Futsalregeln, die strikt angewendet wurden. „Sicherlich waren einige Sachen für uns neu, doch meine Mannschaft hat sich relativ schnell darauf eingestellt“, freute sich Löbbering, der sich selbst aber als Freund des traditionellen Hallenfußballs sieht. „Ich bin für das Kicken im Kasten, also mit Bande an allen Seiten und am besten auch mit einem Netz über dem Spielfeld. Da gibt es nur bei Verletzungen oder Toren Unterbrechungen.“

Das Auftaktspiel bestritt die SpVgg Langenhorst /Welbergen gehen den TuS Gehlenbeck , einen Bezirksligisten aus dem Kreis Lübbecke. Wenke Löcker brachte die Schwarz-Gelben in Führung, doch letztlich sprang nicht mehr als ein 1:1 heraus. „Schade, elf Minuten und 45 Sekunden machen wir beinahe alles richtig, doch dann kostet uns eine Unachtsamkeit den Sieg“, ärgerte sich Löbbering. In der zweiten Partie gegen den Landesligisten BSV Heeren (Kreis Hamm/Unna) hielten die Töpferstädterinnen gut mit, mussten aber in eine 0:2-Niederlage einwilligen.

Um noch weiter zu kommen, war ein Sieg gegen den Westfalenligisten SV Bökendorf zwingend notwendig. In diesem Bestreben agierten die SpVgg-Damen zu offensiv und liefen so zwangsläufig in die Konter. „Wir haben versucht, mitzuspielen. Das war aber gegen einen Gegner dieser Klasse die falsche Taktik. Bökendorf war einfach zu stark und hat den Ball prima laufen gelassen. Da wusste jede Spielerin, was sie zu machen hatte“, stellte Löbbering dem späteren Turniersieger ein sehr gutes Zeugnis aus. Aber auch für seine Mannschaft gab es lobende Worte: „Wir haben uns gut verkauft. Es war auf jeden Fall interessant, mal an einem Turnier auf Westfalenebene teilzunehmen.“

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