Die mögliche Fusion im Ochtruper Fußball
Langenhorster lehnen Teilnahme an einer Fusion deutlich ab

Ochtrup -

Eine mögliche Fusion der Ochtruper Fußballvereine wird ohne Beteiligung der SpVgg Langenhorst/Welbergen stattfinden. Im Rahmen ihrer Generalversammlung entschieden sich die Mitglieder mit einer deutlichen Mehrheit gegen eine weitere Teilnahme an den Fusionsgesprächen.

Sonntag, 12.03.2017, 13:03 Uhr

Der Vorstand der SpVgg (v.l.): Herbert Wigger (2. Kassierer), Alfred Holtmann (Vorsitzender), Manuel Renkert (2. Geschäftsführer), Christian Bahlinghorst (2. Vorsitzender), Verena Struck (Damenfußball-Obfrau), Ludger Korthues (Kassierer), Jens Althoff (Geschäftsführer), Bernd Fehlker (Fußballsenioren-Obmann) und Botho Preuß (Jugendobmann).
Der Vorstand der SpVgg (v.l.): Herbert Wigger (2. Kassierer), Alfred Holtmann (Vorsitzender), Manuel Renkert (2. Geschäftsführer), Christian Bahlinghorst (2. Vorsitzender), Verena Struck (Damenfußball-Obfrau), Ludger Korthues (Kassierer), Jens Althoff (Geschäftsführer), Bernd Fehlker (Fußballsenioren-Obmann) und Botho Preuß (Jugendobmann). Foto: Marc Brenzel

An einer Fusion der Ochtruper Fußballvereine wird sich die SpVgg Lan­genhorst/ Welbergen nicht beteiligen. Im Rahmen der Generalversammlung am Freitagabend in der Gaststätte Sandmann votierten in geheimer Wahl 129 der 138 anwesenden Mitglieder gegen eine Fortführung der Fusionsgespräche. „Das soll es jetzt auch mit dem Thema gewesen sein“, zog Vorsitzender Alfred Holtmann einen Schlussstrich.

Die mit Spannung erwartete Abstimmung war auch der Grund, warum die Veranstaltung so gut besucht war wie lange nicht mehr und mit einer Dauer von dreieinhalb Stunden die laut Holtmann längste in seiner 13-jährigen Amtszeit als Vorsitzender war.

„Alle aufgeführten Fakten sind in sich schlüssig“, nahm Jugendobmann Botho Preuß stellvertretend für den gesamten Vorstand noch einmal Stellung zur Informationsveranstaltung, zu der eine Woche zuvor die Vorsitzenden des FC Lau-Brechte und der Fußballabteilung des SC Arminia Ochtrup eingeladen hatten. „Aber diese Fakten passen leider nicht auf uns“, so Preuß weiter. Dabei ging er unter anderem auf die steigenden Mitgliederzahlen und den prosperierenden Nachwuchsbereich ein. „Was in zehn Jahren sein könnte, darüber lässt sich nur schwer spekulieren, aber momentan spielt die demografische Entwicklung bei uns keine Rolle.“

Neben dem Thema „Fusion“ standen noch weitere wichtige Punkte auf der Tagesordnung. Bei den Vorstandswahlen wurden Jens Althoff (Geschäftsführer), Luder Korthues (Kassierer) und Tobias Hölscher (Badminton-Obmann) einstimmig in ihren Posten bestätigt. Auf eigenen Wunsch schieden Daniel Harjans und Sarah Ermke aus, die durch Christian Bahlinghorst (neuer stellvertretender Vorsitzender) und Verena Struck (neue Damenfußball-Obfrau) ersetzt werden.

Zuvor hatten unter anderem Althoff und Korthues über den Ist-Zustand informiert. Geschäftsführer Althoff hob in seinem Rückblick die Feierlichkeiten zum 60-jährigen Bestehen im vergangenen Jahr, die Fertigstellung des Schulungsraumes und das neue Trainingsgelände auf der anderen Seite der Vechte hervor. 959 Mitglieder zählen zur schwarz-gelben Familie, die im vergangenen Jahr somit einen Zuwachs von 31 Neuen bekommen hat. 742 Mitglieder spielen Fußball , 123 turnen und 94 wetteifern beim Badminton. Kassierer Korthues sprach von einer sehr zufriedenstellenden finanziellen Lage. Daraufhin wurde der Vorstand einstimmig entlastet.

Ein Kunstrasenplatz ist das, was sich die Fußballer im Vechtestadion wünschen würden. Hubert Steinlage holte sich vom Vorstand und den Mitgliedern die Erlaubnis ein, sich zusammen mit einer kleinen Arbeitsgruppe dieses Themas anzunehmen. „Vier oder fünf Personen nehmen das jetzt mal in Angriff und gucken, inwieweit das umsetzbar ist“, kündigte Steinlage an. „Ich halte das für eine wunderbare Vision“, erklärte Holtmann, der mit seinem Einverständnis nicht lange zögerte.

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