Handball: Bezirksliga Euregio
Viel Kampf und Hektik bei der Ochtruper Heimniederlage

Ochtrup -

Einen packenden Kampf lieferten sich Arminia Ochtrup und die DJK Eintracht Coesfeld. Beinahe hätten die Hausherren dem Tabellenzweiten den einen Punkt abgeluchst, der ihnen zum Klassenerhalt gereicht hätte. Doch es kam anders, und die Folgen können teurer werden.

Sonntag, 07.05.2017, 13:05 Uhr

Gerrit Thiemann arbeitete viel am Kreis.
Gerrit Thiemann arbeitete viel am Kreis. Foto: Angelika Hoof

Aufopferungsvoll bis zuletzt gekämpft – am Ende doch verloren: Die Rede ist von den Bezirksliga-Handballer des SC Arminia Ochtrup , bei denen am Samstag die DJK Eintracht Coesfeld zu Gast war. Konnten sich die Töpferstädter Anfang April noch im Halbfinale des Kreispokals gegen den Tabellenzweiten überraschend mit 33:23 durchsetzen, so mussten sie nun in eine knappe 24:25-Niederlage einwilligen.

„Das ist wirklich ärgerlich. Der Ausgleich war zum Greifen nah. Nach diesem tollen Fight hätten die Jungs den einen Punkt, der uns zum vorzeitigen Klassenerhalt gereicht hätte, mehr als verdient gehabt“, musste Trainer Sven Holz die letzten Minuten erst noch verarbeiten, in denen er mit einigen Schiedsrichterentscheidungen nicht zufrieden war.

Und es kam noch schlimmer für die Töpferstädter. Kreisläufer Hannes Witt und Torwart Luca Lehmann waren nach dem Abpfiff in Rangeleien verwickelt, die zu Roten Karten für die beiden Arminen führten. Lehmanns Ausschluss wurde sogar in den Bericht eingetragen, was eine Spielsperre nach sich ziehen könnte.

Für beide Mannschaften ging es um enorm viel, sodass die Partie von Beginn an von körperbetonten Aktionen bestimmt wurde. Den besseren Start erwischten die Coesfelder, die unter dem Trommelwirbel ihrer mitgereisten Fans nach zwölf Minuten mit 6:3 in Front lagen. Ochtrup tat sich schwer, den Weg durch die enge Abwehr zu finden. Umso größer war die Freude bei den Holz-Schützlingen, als Timo Wiggenhorn das 6:6 gelang. Mit wuchtigen Würfen, Lupfern und zwei Siebenmetern markierten die Hausherren weitere Tore und verabschiedeten sich beim Stand von 11:12 in die Pause.

Nach dem Wechsel mehrten sich Fouls und Zwei-Minuten-Strafen – die Halle bebte. Während Marvin Schiemenz und Gerrit Thiemann am gut parierenden Coesfelder Keeper Till Huber scheiterten, zogen die Gäste auf 18:14 davon (45.). Doch der SCA steckte nicht auf und kämpfte sich bis auf 23:25 heran. 39 Sekunden vor Schluss erzielte Raphael Woltering das 24:25, dem noch ein weiterer Treffer hätte folgen können, was die Coesfelder jedoch mit allen Mitteln verhinderten.

Tore: Leusder, R. Woltering, Oelerich (je 4), Büter, C. Woltering (beide 3), Schiemenz (2), Pohl, Thiemann, Wiggenhorn, Witt ( je 1).

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