Fußball: Kreisliga A
Frank Averesch setzt auf Kontinuität

Ochtrup -

Noch bleiben fünf Wochen Zeit bis zum Beginn der Vorbereitung. Frank Averesch, neuer Trainer beim SC Arminia Ochtrup, überlässt jedoch nichts dem Zufall bei seinen Planungen.

Freitag, 02.06.2017, 16:06 Uhr

Frank Averesch übernimmt am 9. Juli das Kommando bei Arminia Ochtrup.
Frank Averesch übernimmt am 9. Juli das Kommando bei Arminia Ochtrup. Foto: Johannes Oetz

Das große Stühlerücken bei Arminia Ochtrup hat begonnen. Fünf Stammkräfte verlassen den heimischen A-Ligisten. Zudem wird Frank Averesch die Nachfolge von Thomas Schulten auf der Trainerbank antreten. Dem neuen Coach ist aber nicht bange vor dieser Aufgabe: „Ich freue mich auf diese Herausforderung. Es reizt mich, mit einer jungen Mannschaft etwas aufzubauen.“

Es spricht für den Tatendrang des Coesfelders, dass er den Terminplan bereits abgesteckt hat. Trainingsauftakt ist der 9. Juli. Acht Testspiele hat Averesch in sein Vorbereitungsprogramm eingebaut. „Eigentlich bin ich ja kein großer Freund von Freundschaftsspielen. Aber ich muss meine neue Mannschaft kennen lernen und formen. Da sind solche Tests unabdingbar“, sagt der 52-Jährige.

In der Tat stellt er sich einer Herkulesaufgabe. Denn die Frage, die sich stellt, lautet: Wie wird der Club die Verluste der Leistungsträger Jan Frieling , Jannik Holtmann (beide zum FC Epe), Torhüter Patrick Laurenz (Schüttorf 09), Martin Duesmann und An­dré Dinkhoff (hören beide auf) verkraften? Averesch hat da klare Vorstellungen: „Das müssen wir als Team auffangen. Auch die jungen Spieler müssen Verantwortung übernehmen.“ Womit Averesch anklingen lässt, dass ihm die Verzahnung zwischen Senioren- und Junioren-Bereich sowie zwischen erster und zweiter Mannschaft ein besonderes Anliegen ist. Vier bis fünf A-Jugendliche der von Michael Schomann „sehr gut trainierten und vorbereiteten Mannschaft“ (O-Ton Averesch) rücken in die Senioren auf. Sie werden ihre Chance in der Vorbereitung bekommen. Als bislang einziger externer Neuzugang steht Torwart Florian Hilbert von DJK Amisia Rheine fest. Inwieweit weitere Neulinge hinzustoßen, lässt Averesch noch offen.

„Fakt ist, dass man im ersten Jahr keine Wunderdinge erwarten kann. Über den Aufstieg werden wir sicher nicht sprechen. Mein Ziel ist, jeden einzelnen Spieler besser zu machen“, bringt der neue Trainer seine Erwartungen auf den Punkt. Averesch steht für langfristig ausgerichtetes, konzeptionelles Arbeiten. Seine Vita bestätigt das, denn auf seinen bisherigen Stationen SuS Hochmoor, FSV Gescher, Turo Darfeld, Raspo Coesfeld und SV Heek war Averesch meistens über mehrere Jahre im Amt. Arminia täte diese Kontinuität sicherlich gut, gaben sich in den vergangenen Jahren doch viel zu viele Trainer die Klinke in die Hand.

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