Handball in der Bezirksliga Münsterland
Guter Einstieg von Luca Lehmann beim TB Burgsteinfurt

Burgsteinfurt/Ochtrup -

Die Handballer von Arminia Ochtrup und dem TB Burgsteinfurt haben sich in den beiden vergangenen Jahren so manchen heißen Kampf geliefert. Mittendrin stand dabei meistens Luca Lehmann. Im Sommer hat der 22-Jährige die Fronten gewechselt.

Dienstag, 08.08.2017, 13:08 Uhr

Luca Lehmann hat gut Lachen. Beim TB Burgsterinfurt will der Ochtruper noch konstanter in seinen Leistungen werden.
Luca Lehmann hat gut Lachen. Beim TB Burgsterinfurt will der Ochtruper noch konstanter in seinen Leistungen werden. Foto: Thomas Strack

Luca Lehmann gilt als einer der besten Torhüter der Handball-Bezirksliga. Das enorme Potenzial, das in dem Ochtruper steckt, weckte das Interesse von Stephan Nocke, der den 22-Jährigen in diesem Sommer vom SC Arminia zum Ligarivalen TB Burgsteinfurt lockte. Redakteur Marc Brenzel sprach mit Lehmann über seinen Wechsel und seine sportlichen Ziele bei den Stemmertern.

Herr Lehmann, Sie sind Ochtruper und mit dem SCA ganz eng verbunden. Das ist Ihr Heimatverein, dort spielen Ihre Freunde. Warum haben Sie sich dennoch zu einem Wechsel zum TB Burgsteinfurt entschieden?

Luca Lehmann: Trainer Stephan Nocke war ein großer Grund für diese Entscheidung. Er ist selbst Torwart gewesen und hat höherklassig gespielt. Daher kann er mir noch eine ganze Menge beibringen.

Er bietet Ihnen neben dem regulären Einheiten sogar ein Extra-Training an. Ist das richtig?

Lehmann: Stephan trainiert montags die Torhüter des Verbandsligisten Harsewinkel. Ich kann da mitmachen. Wenn ich es zeitlich schaffe, mache ich das natürlich auch.

Sie haben mit sehr guten Leistungen wesentlich dazu beigetragen, dass sich Arminia Ochtrup für die Bezirksliga Münsterland qualifiziert hat. In welchen Bereichen müssen Sie sich noch verbessern?

Lehmann: In erster Linie die Kondition. Die Rechnung ist ganz einfach: Mehr Kondition gleich mehr Konzen­tration gleich konstantere Leistungen. In der vergangenen Saison hatte ich zwar einige gute Spiele, aber das Niveau konnte ich nicht durchgehend halten. Ich versuche, da mehr Konstanz reinzubekommen.

Wie leicht oder wie schwer ist Ihnen die Umstellung gefallen, jetzt nicht mehr in Ochtrup, sondern in Burgsteinfurt zu trainieren?

Lehmann: Das hat funktioniert, ich bin prima aufgenommen worden. Allerdings muss ich jetzt eine Viertelstunde mehr einplanen, um rechtzeitig zum Training zu kommen.

Sie waren am vergangenen Wochenende mit dem TBB im Trainingslager in Kaiserau. Wie hat es Ihnen gefallen?

Lehmann: Sehr gut. Das sind alles super Jungs. Ich war der einzige Torwart, der mit war. Von daher war es doppelt so anstrengend.

Am 12. November kommt es zu dem Duell zwischen Ihrem neuen und Ihrem Ex-Verein. Beschäftigen Sie sich jetzt schon mit dieser Begegnung?

Lehmann: In meinen Freundeskreis in Ochtrup sind viele Handballer. Daher ist Handball bei uns immer ein großes Thema. Bis es so weit ist, sind es ja noch ein paar Tage. Und ehrlich gesagt, ist das auch nur ein Handballspiel.

Seit wann spielen Sie eigentlich Handball?

Lehmann: Seit ich sechs Jahre alt bin, und eigentlich fast durchgehend bei den Arminen. In der B-Jugend bin ich mal nach Neuenkirchen gewechselt, weil ich da höherklassiger spielen konnte. Im Rahmen meines einjährigen England-Aufenthaltes habe ich bei den Warrington Wolves in der 1. Liga gespielt.

Und sind dort Meister und Pokalsieger geworden. Welche Ziele verfolgen Sie mit dem Turnerbund?

Lehmann: Die Bezirksliga ist durch die Zusammenlegung der Staffeln Münster und Euregio-Münsterland echt stark geworden. Wir haben gute Leute wie Jesse Frieling abgegeben, aber auch gute, neue Jungs geholt. Einen vorderen Mittelfeldplatz könnte ich mir schon vorstellen.

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