Tischtennis: NRW-Liga und Verbandsliga
Arminia Ochtrup: Neue Ligen, neues Glück

Ochtrup -

Personell hat sich auf den ersten Blick bei den Ochtruper Tischtennisspielern nicht viel getan. Doch der Eindruck täuscht, denn die Kader der Erst- und Zweitvertretung werden gut durchgemischt. Damit sehen sich die Verantwortlichen der Arminen sowohl in der NRW- als auch in der Verbandsliga gut aufgestellt.

Freitag, 01.09.2017, 10:09 Uhr

Nils Dinkhoff ist einer der vielversprechenden Talente, die aus dem eigenen Nachwuchs der Arminen kommen.
Nils Dinkhoff ist einer der vielversprechenden Talente, die aus dem eigenen Nachwuchs der Arminen kommen. Foto: Thomas Strack

„Unser Ziel ist es, unseren Nachwuchs optimal zu fördern. Deshalb haben wir die ganze Geschichte mit dem Oberliga-Rückzug doch auch gemacht“, positioniert sich Abteilungsleiter Timo Scheipers . Eine Klasse tiefer – in der NRW-Liga – sehen die Arminen deutlich bessere Möglichkeiten, die vielen Talente aus den eigenen Reihen zu entwickeln.

Drei Akteure aus dieser Kategorie kommen am Sonntag im Heimspiel gegen den GSV Fröndenberg (Sonntag, 11 Uhr, Weilauthalle) zum Einsatz. Dabei handelt es sich um Nils Dinkhoff, Dominik Gust und Robin von Diecken. Christopher Ligocki und Amin Nagm gehen an den höheren Brettern an den Start, wer das Team als Sechster komplettiert, war gestern noch offen. Scheipers selbst könnte in Frage kommen, aber auch Wai Lung Chung und Lars Brinkhaus. Die beiden Akteure aus dem oberen Paarkreuz treten in dieser Saison kürzer.

Ohnehin sind die Verantwortlichen sehr flexibel, was die Aufstellungen angeht. Enormen Spielraum gibt ihnen die neue Regel, die besagt, dass jeder Spieler beliebig oft in beliebig vielen Mannschaften als Ersatz mitwirken kann. „Auf das sogenannte Festspielen müssen wir nun keine Rücksicht mehr nehmen. Wir können munter durchwechseln“, freut sich Scheipers. „Das hat nur Vorteile.“

Die Ausnahme bilden allerdings Michael Hillebrandt und Mark Beuing, die aufgrund ihrer hohen TTR-Werte mit einem Sperrvermerk versehen wurden. Sie dürfen in dieser Saison lediglich in der Verbandsliga-Reserve mitmischen.

Dort tritt zum ersten Mal überhaupt in der Geschichte der Abteilung die Zweitvertretung an. Hillebrand und Beuing, der aktuell wegen eines leichten Bandscheibenvorfalls ausfällt, sollen die junge Truppe führen. „Im oberen Paarkreuz ist in dieser Liga keiner so gut besetzt wie wir. An den Positionen drei bis sechs sind wir hingehen Außenseiter. Ich befürchte, dass sich die zuletzt so erfolgreiche Reserve wieder mehr an das Verlieren gewöhnen muss. Ziel ist der Klassenerhalt“, legt sich Scheipers fest. An diesem Wochenende ist die Zweite noch nicht im Einsatz.

In Betbesetzung würden die Erste der Arminen in der NRW-Liga ein gewichtiges Wörtchen bei der Titelvergabe mitreden, aber darauf legt der SCA noch keinen Wert. „Wie gesagt, wir wollen unsere Youngster pushen. Und da spielen die Platzierungen nicht die primäre Rolle“, betont Scheipers. Er sagt für den Saisonstart ein ausgeglichenes Match voraus. „Fröndenberg hat zwar Sajgad Faisal verloren, mit Matthias Sijstra und Tobias Witton aber immer noch zwei sehr gute Leute. Das wird eine enge Angelegenheit, in der die Tagesform entscheidet.“

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