Fußball: Die geplante Fusion der Ochtruper Vereine
FC Lau-Brechte: Keine Fusion mit dem 1. FC Arminia Ochtrup

Ochtrup -

Der FC Lau-Brechte bleibt vermutlich eigenständig. Das ist das Ergebnis einer schriftlichen Meinungsabfrage unter den 560 Mitgliedern. Die für eine Fusion mit dem 1. FC Arminia Ochtrup nötige Dreiviertelmehrheit wurde verfehlt. Vorsitzender Markus Bender bedauert das und stellt sich nicht zur Wiederwahl.

Dienstag, 28.11.2017, 15:11 Uhr

Markus Bender wird sich nicht zur Wiederwahl stellen. Das hatte der FCL-Vorsitzende dem Vorstand schon im Vorfeld der Meinungsabfrage mitgeteilt.
Markus Bender wird sich nicht zur Wiederwahl stellen. Das hatte der FCL-Vorsitzende dem Vorstand schon im Vorfeld der Meinungsabfrage mitgeteilt. Foto: Marc Brenzel

Der FC Lau-Brechte wird sehr wahrscheinlich nicht mit dem 1. FC Arminia Ochtrup fusionieren. Das ist das Ergebnis einer ersten schriftlichen Meinungsabfrage unter den 560 Mitgliedern des Vereins. 236 Antworten erhielt der Vorstand: 32 Prozent der Befragten sprechen sich gegen eine Fusion aus, 54 Prozent dafür. Weitere 14 Prozent favorisieren ein Zusammengehen der beiden Jugendabteilungen.

„Für eine komplette Fusion ist eine Dreiviertel-Mehrheit nötig. Daher gehe ich davon aus, dass das nichts mehr wird. Die Zahlen werden sich nicht mehr ändern“, erklärte Vorsitzender Markus Bender gestern auf Anfrage der Westfälischen Nachrichten. Inwieweit und ob überhaupt das Thema Fusion beim FCL weiter verfolgt wird, ließ er offen und verwies auf die Generalversammlung Anfang 2018.

Dass sich der Nachwuchs des FCL dem 1. FCA anschließt und dann ein neuer Verein gegründet wird, scheint unter den jetzigen Voraussetzungen die wahrscheinlichste Variante zu sein. Hierzu bedürfe es laut Bender einer einfachen Mehrheit der Lau-Brechter Mitglieder. „Darüber werden wir sprechen und uns von Frau Schulze Kersting vom Landessportbund beraten lassen. Sie hat uns auf dem bisherigen Weg zur Seite gestanden“, so Bender.

Was seine Zukunft beim FC Lau-Brechte angeht, dazu bezog der Vorsitzende ganz klar Stellung: „Ich habe dem Vorstand schon vor einiger Zeit mitgeteilt, dass ich mich nicht zur Wiederwahl stelle und mich dem noch zu gründenden Fusionsverein anschließen werde.“

Bis er von seinem Posten offiziell zurücktritt, werde er die ihm anvertrauten Aufgaben im Sinne des Vereins erfüllen, betonte Bender und fügte an: „Ich hätte mir gewünscht, dass sich der FC Lau-Brechte für eine Fusion ausspricht, aber die Mitglieder haben anders entschieden. Das ist schade, aber der Wille des Vereins.“

Am Mittwochabend setzt sich Bender mit den Vertretern des 1. FC Arminia und dem FC Schwarz-Weiß Weiner an einen Tisch. Thema ist und bleibt die Zukunft des Ochtruper Fußballs – unter anderem im Nachwuchsbereich. Denn wenn sich die Jugendteams des FCL dem 1. FCA anschließen würden, wäre das auch das Ende der bisherigen Jugendspielgemeinschaft, die der FC Lau-Brechte zusammen mit der Weiner bildet.

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