Fußball: Kreisliga A Steinfurt
Verstärkung für den FC Arminia aus Coesfeld

Ochtrup -

Weil er in der nächsten Spielzeit nicht nur mitspielen will in der A-Liga, hat sich Frank Averesch, der Trainer von Arminia Ochtrup, um Verstärkungen bemüht – und ist fündig geworden.

Dienstag, 30.01.2018, 23:01 Uhr

Marcel Strübig (v.) wirkt in der Zentrale.
Marcel Strübig (v.) wirkt in der Zentrale. Foto: Steinbrenner

Frank Averesch verfolgt in Ochtrup klare Ziele. „Ich will in der nächsten Saison nicht nur um die goldene Ananas mitspielen, wir wollen höher angreifen“, macht der Trainer des 1. FC Arminia klar. Und um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, kommen im Sommer drei vielversprechende junge Fußballer aus Coesfeld. Dabei handelt es sich um Marcel Strübig, Lukas Höseler und Jonas Averesch .

„Das sind alles Spieler, die eine hohe Qualität haben und auch menschlich super zu uns passen“, freut sich Averesch über die Transfers aus seinem Heimatkreis.

Marcel Strübig gehört aktuell dem Landesligisten DJK Eintracht Coesfeld an. Der 21-Jährige kann im zentralen Mittelfeld beide Positionen spielen und bringt trotz seines jungen Alters relativ viel Erfahrung aus der Bezirks- und Landesliga mit. Einen Teil seiner fußballerischen Ausbildung absolvierte Strübig in der Jugend von Preußen Münster . Zusätzliche Bedeutung bekommt der Wechsel, da Felix Fiedler aufgrund von Hüftproblemen länger auszufallen droht. Die werden wahrscheinlich im April operativ behandelt. Wann Fiedler wieder einsatzbereit wäre, ist schwer einzuschätzen.

Für den Angriff haben sich die Ochtruper die Dienste von Lukas Höseler (22, SG Coesfeld) gesichert. Dabei handelt es sich um einen klassischen Mittelstürmer, der die Bälle festmachen kann und weiß, wo das Tor steht. „Von diesen Spielertypen haben wir zu wenig. Wenn uns Tim Niehues mal nicht zur Verfügung steht, fehlt uns so ein Wandspieler“, betont Averesch.

Beim dritten Neuzugang handelt es sich um Averesch‘ Sohn Jonas (20), der ebenfalls vom A-Ligisten SG Coesfeld kommen wird. Er spielt im Tor und stand auch schon bei Preußen Münster unter anderem in der B-Jugend-Bundesliga zwischen den Pfosten. „Es war immer mal unser Wunsch, etwas zusammen zu machen“, betont Averesch Senior. „Aber nur weil der Papa Trainer ist, heißt das noch lange nicht, dass der Sohn spielt. Wir haben mit Robin Neumann schon einen starken Keeper.“ Jonas Averesch soll zudem mit den B- und A-Jugend-Torhütern arbeiten.

Verlassen wird die Arminen am Saisonende Keeper Florian Hilbert. Ob es weitere Neuzugänge geben könnte, ließ Averesch offen. Man wolle die aktuelle Mannschaft ja nicht komplett umkrempeln.

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