Handball: Bezirksliga Münsterland
Arminen bleiben blass

Ochtrup -

Die Ochtruper Handballer blieben im Auswärtsspiel beim TV Emsdetten III vieles schuldig. Bei der 19:26-Niederlage offenbarten die Arminen vor allem in der Offensive viele Schwächen. Trainer Heinz Ahlers fiel es anschließend nicht leicht, das Gesehene aus den Knochen zu schütteln.

Sonntag, 04.03.2018, 12:03 Uhr

Keine glückliche Figur machten die Arminen in der Offensive. Max Oelerich (r.) bildete mit acht Toren noch so etwas wie die rühmliche Ausnahme.
Keine glückliche Figur machten die Arminen in der Offensive. Max Oelerich (r.) bildete mit acht Toren noch so etwas wie die rühmliche Ausnahme. Foto: Thomas Strack

Weit unter ihren Möglichkeiten blieben am Samstag die Ochtruper Bezirksliga-Handballer. Beim TV Emsdetten III kassierten die Arminen eine 19:26-Niederlage, die Trainer Heinz Ahlers als „absolut überflüssig“ beschrieb.

Schwachpunkt des SCA war die ansonsten so starke Offensive, die klarste Torchancen ungenutzt ließ und mit zu vielen Fehlern den Gegner zu Tempogegenstößen einlud. Dass mit Tom Noori und Johannes Büter kurzfristig die beiden Linksaußen krankheitsbedingt absagen mussten, wollte Ahlers nicht als Ausrede gelten lassen. „Wir müssen uns an die eigene Nase fassen. 19 Tore sind zu schwach“, bilanzierte der Übungsleiter.

Dass die Abwehr hingegen phasenweise richtig stark arbeitete, machte die Defizite nicht wett. Außerdem schwächten sich die Gäste mit fünf Zeitstrafen und sieben Siebenmetern selbst. Zur Pause lagen die Töpferstädter trotz aller Schwächen nur mit einem Tor zurück (12:13).

Doch statt dranzubleiben oder gegebenenfalls auszugleichen, ließen die Ochtruper den Gegner zeitnah auf vier Treffer davonziehen (12:16/16:20). Dass über den Kreis kein einziges Erfolgserlebnis erzielt wurde, dokumentierte, wie harmlos die Arminen angriffen. Lediglich Max Oelerich bildete mit seinen acht Toren noch so etwas wie die rühmliche Ausnahme.

In der Schlussphase resignierten die Gäste und erlaubten es ihrem Gegner so, einen noch größeren Vorsprung herauszuwerfen.

„Die Emsdettener haben das wirklich ganz gut gemacht, aber wir waren nicht in der Lage, unser System zu halten. So eine Niederlage kann ich nur ganz schwer aus den Knochen schütteln“, kommentierte Ahlers den wenig zufriedenstellenden Auftritt seiner Truppe in der Emshalle.

Nächster Gegner des SCA ist am Samstag (10. März) in eigener Halle der TV Kattenvenne.

Tore: M. Oelerich (8), Schiemenz (4/2), Wiggenhorn, C. Woltering, Nowaschenin (je 2) und Feldmann (1).

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