Fußball: Die Generalversammlung des FC SW Weiner
Eine Fusion bleibt das große Thema beim FC Schwarz-Weiß Weiner

Ochtrup -

Tobias Bußmann bleibt für eine weitere Amtsperiode Vorsitzender des FC Schwarz-Weiß Weiner, und als „Man of the year“ wurde Theo Stohldreier ausgezeichnet. Das beherrschende Thema der Generalversammlung war aber die mögliche Fusion. Darüber wurde intensiv diskutiert.

Samstag, 10.03.2018, 15:03 Uhr

Das Führungsgremium des FC SW Weiner (h.v.l.): Matthias Oßendorf, Tobias Bußmann, Günther Rothlübbers, Markus Geisler, Theo Stohldreier, Thomas Wiedemann und Timo Rempe sowie (v.v.l.) André Kuhmann, Carsten Pliete und Lukas Asbrock.
Das Führungsgremium des FC SW Weiner (h.v.l.): Matthias Oßendorf, Tobias Bußmann, Günther Rothlübbers, Markus Geisler, Theo Stohldreier, Thomas Wiedemann und Timo Rempe sowie (v.v.l.) André Kuhmann, Carsten Pliete und Lukas Asbrock. Foto: Alex Piccin

Großer Andrang herrschte bei der Generalversammlung des FC SW Weiner am Freitag. 109 Mitglieder waren der Einladung gefolgt und erwarteten mit großer Spannung vor allem einen Tagesordnungspunkt: die mögliche Fusion.

Zunächst ging es aber um die Berichte des Vorstandes. Nach dessen Entlastung widmete sich Vorsitzender Tobias Bußmann den Ehrungen verdienter Mitglieder. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Ursula Denne, Günther Rothlübbers, Ralf Wienefoet, Matthias Oßendorf und Rita Holtmannspötter ausgezeichnet. Der Vorstand ernannte Theo Stohldreier zum „Man of the year“, da er in Sachen Platzpflege einen wertvollen Beitrag leistet.

Bei Vorstandswahlen bekamen Bußmann sowie Geschäftsführer Timo Rempe für zwei weitere Jahre das Vertrauen ausgesprochen. Verabschiedet wurde Carsten Pliete, der seinen Posten als Schriftführer an Lukas Asbrock übergab. Neue Beisitzer sind Thomas Wiedemann, André Kuhmann und Svenja Homölle.

Die Generalversammlung des FC Schwarz-Weiß Weiner

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  • Vorsitzender Tobias Bußmann begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder.

    Foto: Alex Piccin
  • Das Interesse war groß, schließlich standen wichtige Punkte auf der Tagesordnung.

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  • Gespannt wartete die Versammlung auf das, was sie erwartet.

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  • Die Berichte aus dem Vorstand stießen auf breite Zustimmung.

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  • Tobias Bußmann (l.) zeichnet Theo Stohldreyer zum „Man if the year“ aus.

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  • Ein Präsent gab es für den ausscheidenden Schriftführer Carsten Pliete (r.).

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  • Urkunden für 25-jährige Mitgliedschaft überreichte Bußmann Matthias Oßendorf (l.) undGünther Rothlübbers (M.).

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  • Architekt Dieter Denne stellte die geplante Sportanlage am Witthagen vor.

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  • Die Größenordnung des Projektes mussten einige Anwesende erstmal sacken lassen.

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  • Das Thema „Fusion“ bot viel Diskussionsstoff.

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  • Wortmeldungen gab es daher reichlich.

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  • Das Für und Wider wurde diskutiert. Am 23. März (Freitag) findet in der Gaststätte „Happens Hof“ eine außerordentliche Mitgliederversammlung mit dem Schwerpunkt „Fusion“ statt.

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Architekt Dieter Denne fasste den Entwicklungsstand der geplanten Sportanlage am Witthagen zusammen (die WN berichteten). Anschließend eröffnete Bußmann die Diskussionsrunde zum Thema „Fusion“. Schnell wurde deutlich, dass sich zwischen den Lagern der Befürworter und der Gegner eine große Menge an Unentschlossenen befindet.

Jugendobmann Thomas Henkel und Stefan Pöhlker stellten die zu erwartenden Kaderstärken im Nachwuchsbereich vor. A-, B- und C-Junioren bekämen demnach 2018/19 keine elf Spieler zusammen, die bei der Weiner angemeldet sind. „Wir haben in Ochtrup nicht genug Kinder für drei oder vier Vereine“, unterstrich Ralf Nadicksbernd, Trainer der F-2-Junioren. Dieser Entwicklung müsse Rechnung getragen werden.

F-1-Coach Karl-Heinz Alfert äußerte seine Zweifel, ob die Weiner die Kinder und Jugendlichen halten könne, wenn in der direkten Nachbarschaft ein neuer Verein mit neuer Sportanlage entstünde. Stefan Pöhlker konterte mit dem „Plan B“ der Jugendabteilung: „Es würde dann einen Aufbau von unten geben.“ Sprich der SWW würde zum Auffangbecken für all jene, die nicht leistungsorientiert Fußball spielen möchten.

Eine Ausgliederung der Jugend, so der Vorstand, werde es nicht geben, da er im Zweifel für offene Posten Rechnung zu tragen hätte. Zudem würde SW Weiner laut seines stellvertretenden Vorsitzenden Sebastian Wons „ohne Jugendabteilung nicht lange existieren“. Emotional, aber auch und zum großen Teil sachlich, wurden die verschiedenen Standpunkte diskutiert.

Am 23. März (Freitag) wird eine erste Entscheidung fallen. Votieren während der außerordentlichen Versammlung weniger als 75 Prozent der anwesenden Mitglieder für eine Fusion, ist dieses Thema für die Weiner erledigt. Stimmen drei Viertel hingegen dafür, setzt sich der Vorstand mit der Ausarbeitung eines Verschmelzungsvertrags auseinander, der als Grundlage für den Zusammenschluss gilt auseinander. Dieser muss dann in einem weiteren Schritt die gleiche Mehrheit erhalten, um von der Vereinsseite angenommen zu werden.

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