Fairplay-Wertung
Richtiges Zeichen gesetzt

Dass Fairplay überhaupt gewürdigt werden muss, ist schade, aber wohl nicht zu vermeiden. Denn sich an Regeln zu halten und Gegner wie Schiedsrichter zu respektieren, entspricht leider nicht allerorts dem Zeitgeist. Und daher sollten diejenigen, die den Fairplay-Gedanken in besonderer Weise vorleben, auch ausgezeichnet werden.

Freitag, 06.07.2018, 14:40 Uhr

Das haben die Verantwortlichen im Kreisvorstand erkannt, und daher wird die Fairplay-Wertung – die bisher mehr oder weniger nur etwas für Statistiker war – mit Leben gefüllt. Japan qualifizierte sich bei der Fußball-Weltmeisterschaft gegenüber den punkt- und torgleichen Senegalesen nur deshalb für das Achtelfinale, weil es weniger Gelbe Karten aufwies als der Konkurrent. Und was auf internationaler Ebene honoriert wird, das muss doch erst recht an der Basis gewürdigt werden. Das sehen auch Kreisvorsitzender Hans-Dieter Schnippe und Co. so.

Deshalb ist es nur zu begrüßen, dass künftig wieder der Fairplay-Meister gekürt wird – und das am besten nicht nur mit einer Urkunde. Ein kleiner Geldpreis, der „sinnvoll“ in eine Abschlussfahrt investiert werden kann, oder ein Gutschein kommen bei den Kickern einfach besser an als etwas Gerahmtes in DIN-A4-Format.

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