Fußball: Kreisliga A Steinfurt
Westfalia Leer ist heiß auf nächsten Coup

Leer -

In dieser Saison hat Westfalia Leer erst ein Heimspiel gewonnen. Diese schlechte Statistik soll am Sonntag geschönt werden. Gegner ist der FSV Ochtrup, der personell in eine arge Schieflage geraten ist.

Sonntag, 21.10.2018, 18:22 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 19.10.2018, 14:26 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 21.10.2018, 18:22 Uhr
Leers Niklas Feldkamp hat im Vergleich zur Vorsaison einen riesengroßen Schritt nach vorne gemacht.
Leers Niklas Feldkamp hat im Vergleich zur Vorsaison einen riesengroßen Schritt nach vorne gemacht. Foto: Thomas Strack

Am vergangenen Sonntag überraschte Westfalia Leer mit einem 3:2-Erfolg bei Amisia Rheine. Das dürfte das nötige Selbstvertrauen geben, um jetzt auch vor eigenem Publikum einen Coup zu landen. Leidtragender würde am Sonntag der Tabellenfünfte FSV Ochtrup sein.

„Unser Ziel ist es, die Leistung vom letzten Wochenende zu bestätigen. Das wird sicherlich nicht einfach, aber wir sind gut drauf“, findet Trainer Thomas Overesch. Gut in Form ist Niklas Feldkamp, der sich laut seinem „Chef“ zu einem der verlässlichsten „Mitarbeiter“ auf der linken Abwehrseite entwickelt hat.

In die Kategorie „wertvoll“ gehören ohne Frage auch Lennard Raus und Max Joormann, die am Sonntag allerdings ausfallen. Mit Henning Eweler und Kevin Thiele stehen zwei Rückkehrer als Alternativen bereit. Wer Raus und Joormann endgültig ersetzt, kann Overesch noch nicht sagen und verweist auf die ausstehenden Eindrücke vom Abschlusstraining.

Mit großen personellen Problemen muss sich FSV-Trainer Frank Averesch auseinandersetzen. Fiedler, Liening, Beckmann, Werremeier, Ozog, Holtmann, Grotegerd und Sylla fallen definitiv aus, zudem steht hinter einigen anderen Kickern ein Fragezeichen. „Ich habe momentan mehr verletzte als gesunde Spieler“, klagt Averesch.

Deshalb könnte es so sein, dass sich einer seiner beiden Keeper (Jonas Averesch, Robin Neumann) als Jokerstürmer auf die Bank setzt. „Robin hat in der Vorbereitung gebombt, Jonas im Pokal. Beide wissen also, wo die Bude steht“, könnte Aversch senior aus der Not eine Tugend machen.

Glück im Unglück hatte Torjäger Mohammed Sylla. Dessen Knöchelverletzung hat sich nicht als Achillessehnenriss herausgestellt, sondern nur als schwere Prellung. Trotzdem fehlt der 18-Jährige in den nächsten Wochen.

 

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