Handball: Bezirksliga Münsterland
Arminia Ochtrups Handballer rasieren erst den TV Kattenvenne und dann sich selbst

Ochtrup -

Der SC Arminia Ochtrup ist in eigener Halle doppelt so stark. Das bekam am Samstag der TV Kattenvenne zu spüren. Nach 60 Minuten freuten sich die Hausherren über einen verdienten 33:25-Sieg und reichlich Spendengelder für die Movember-Foundation.

Samstag, 01.12.2018, 23:00 Uhr
Volle Kraft voraus: Kreisläufer Gerrit Thiemann und die Arminen waren vor allem in der ersten Hälfte nicht zu stoppen.
Volle Kraft voraus: Kreisläufer Gerrit Thiemann und die Arminen waren vor allem in der ersten Hälfte nicht zu stoppen. Foto: Thomas Strack

Beim Barte des Propheten! Arminia Ochtrups Handballer haben es am Samstagabend richtig krachen lassen. In eigener Halle fertigten sie den Tabellenzweiten TV Kattenvenne mit 33:25 (17:10) ab. Somit gab es nicht nur zwei weitere Punkte zu bejubeln, sondern auch zusätzliche 3300 Euro, die der Movember-Foundation (die WN berichteten) zugute kommen. Denn pro SCA-Treffer wurden wieder 100 Euro für den Kampf gegen den Krebs gespendet.

Basierend auf einer effektiven Deckung erspielten sich die Hausherren bis Mitte der ersten Hälfte eine komfortable Führung (10:5). „Wie wir da verteidigt haben, war überragend“, lobte Co-Trainer Manfred Wiggenhorn. Und dem wollte Chefcoach Heinz Ahlers nicht widersprechen: „Das lag daran, dass wir heute mal all das umgesetzt haben, was wir uns vorgenommen hatten.“

Arminia Ochtrups Handballer besiegen den TV Kattenvenne

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  • High Fives zur Begrüßung. Der SC Arminia Ochtrup hatte sich am Samstag den Tabellenzweiten TV Kattenvenne eingeladen.

    Foto: Marc Brenzel
  • Arminias Linksaußen Thorben Steenweg hatte am Samstag viel vor.

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  • Das hatten auch die netten Fans aus Kattenvenne. Großen Grund zur Freude hatten sie allerdings nicht.

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  • Wenn Johannes Büter anzieht, ist er kaum zu stoppen.

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  • Lars Wierling stand in den ersten 30 Minuten im Tor . . .

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  • . . . und zeigte dabei, was er kann.

    Foto: Marc Brenzel
  • Mit Pauken und Trompeten machten die SCA-Fans Stimmung.

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  • Wie aus dem Lehrbuch: Ochtrups Thomas Feldmann.

    Foto: Marc Brenzel
  • Volle Power: Ochtrups Kreisläufer Gerrit Thiemann.

    Foto: Thomas Strack
  • Auch die Fußballer des FSV Ochtrup wollten sich das Spiel in der Halle I nicht entgehen lassen.

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  • Christian Woltering mit Zug zum Tor.

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  • Jörg Möllers (l.) und Ansgar Höing vom Team „Bärte ohne Grenzen“, informierten in der Halbzeit über die Movember-Foundation.

    Foto: Thomas Strack
  • Ein Anstecker, der sich sehen lassen kann.

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  • Max Oelerich (l.) war mit zehn Toren der beste Werfer seiner Mannschaft.

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  • Raphael Woltering und die Seinen ließen sich nur ganz selten in Schieflage bringen.

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  • Tom Noori kommt frei zum Abschluss.

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  • Luca Lehmann zeigte in der zweiten Hälfte ein paar unglaubliche Paraden.

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  • Rund 400 Zuschauer wurden mit einer unterhaltsamen Partie für ihr Kommen belohnt.

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  • Schiedsrichter Jules Fiegenbaum schickt Kattenvennes Jinrich Hukriede für zwei Minuten in die „Eisbox“.

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  • Auf der Arminia-Bank herrschte die totale Begeisterung.

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  • Richtig schön 70er Jahre: Kreisläufer Gerrit Thiemann mit Björn-Borg-Stirnband und Pornobalken.

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  • Und auch SCA-Kapitän Raphael Woltering (r.) steht der Pornobalken.

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  • 33:25 gegen den Tabellenzweiten – es durfte gefeiert werden.

    Foto: Marc Brenzel
  • Ein starkes Team: Die Handballer von Arminia Ochtrup und die „Bärte ohne Grenzen“ aus Gronau.

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  • Bei der Shave-off-Party im „Paddys“ wurden die Schnurbärte abrasiert. Gerrit Thiemann, Jörg Möllers, Hermann Beckmann und Ansgar Höing (v.l.) können es kaum erwarten.

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  • Gastgeber Andy Roche (l.) ist begeistert. Der Chef des „Paddys“ findet die Movember-Foundation klasse.

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  • 1650 Euro spendet der Ire für den Kampf gegen den Krebs.

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  • Mit an Bord ist auch Arminias Co-Trainer und Vorstandsmitglied Mannfred Wiggenhorn. Für erzielte Tore und gewonnene Punkte steuert er 1000 Euro bei.

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  • Den zahlreichen Gäste der Shave-off-Party gefiel der Abend.

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  • Gerrit Thiemann schlüpfte in die Rolle des Moderators, Dr. Christian Wagner vom St. Antonius-Hospital in Gronau stand Rede umd Antwort.

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  • Alfred Woltering wurde am Wochenende Großvater. Deshalb, und weil er die Intention der Movember-Foundation begrüßt, spendete er 2000 Euro.

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  • Auch von den Ochtruper Kegelclubs kam ein Obolus.

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  • SCA-Trainer Heinz Ahlers ging es auch an den Kragen beziehungsweise an den Bart.

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  • Die Rasur übernahm Christian Woltering. Dieses Recht hatte er sich für 50 Euro ersteigert.

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  • Hermann Beckmanns Bart war am Samstag fällig. 40 Jahre hatte sein Schnäuzer „auf dem Buckel“. Für 500 Euro fielen die Haare. 300 davon spendeten Freunde vom Handballclub Liverpool.

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  • Der Abend kam bestens an, die Stimmung war super.

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  • Alle hatten ihren Spaß.

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  • Auch Lars Wierlings Bart musste dran glauben.

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  • Der „eher angedeutete“ Bart von Thorben Steenweg wurde zur Chefsache. Um die paar Haare kümmerte sich Dr. Jörn Witt.

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  • Alles musste genau festgehalten werden. Auch die Rasur von Niklas Pohl.

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  • Reinhard Stücker, Abteilungsleiter der SCA-Handballer, freute sich über das große Engagement der ersten Mannschaft.

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Ahlers‘ Plan, Kattenvennes Haupttorschützen Daniel Segger zu neutralisieren, ging auf. Zudem klappte im Positionsangriff eine Menge. Die Arminen agierten sehr variabel und versprühten Spielwitz. Einige Ungenauigkeiten im Abschluss verhinderten jedoch eine noch deutlichere Pausenführung. Aber mit den sieben Toren Vorsprung im Gepäck konnten die Töpferstädter auch so entspannter als sonst die Halbzeit genießen.

Ahlers war aber noch nicht bereit, sich zum sechsten Saisonsieg gratulieren zu lassen und forderte einen weiterhin konzentrierten und disziplinierten Auftritt seiner Mannschaft. Die tat ihrem Übungsleiter den Gefallen und zog durch Tore des jungen Lars Oelerich (38.) und von Thorben Steenweg (42.) auf 22:11 beziehungsweise 26:14 davon. Spätestens da war klar, dass für die Ochtruper nichts mehr abrennen würde.

Der Schlussviertelstunde ging die spielerische Linie verloren, was aber angesichts der geklärten Kräfteverhältnisse keinen in der Halle großartig mehr interessierte. Über 28:18 (Raphael Woltering, 48.) und 31:21 (Niklas Pohl, 54.) steuerten die Töpferstädter dem Sieg entgegen. Den Schlusspunkt setzte Max Oelerich, der mit zehn Treffern der beste Torschütze der Partie war.

„Wir haben Kattenvenne frühzeitig den Schneid abgekauft. Die erste Halbzeit lief wirklich gut, zum Schluss war es dann allerdings nichts mehr für Ästheten. Gefreut haben mich besonders die drei Tore von Lars Oelerich, der im Training richtig viel gearbeitet hat“, zog Ahlers Bilanz.

Anschließend ging es für Team und Fans ins „Paddys“. Dort wurden die Schnauzbärte, die sich die Handballer im November haben wachsen lassen, höchstbietend abrasiert. Und auch diesen Erlös stellten die Sportler der Movember-Foundation, vertreten durch die „Bärte ohne Grenzen“ aus Gronau, zur Verfügung.

Insgesamt sammelten die Ochtruper am Samstag 9200 Euro. Zuzüglich der 18 400 Euro, die schon zuvor gespendet worden waren, dürfte das Team „Bärte ohne Grenzen“ deutschlandweit führend sein.

Tore: M. Oelerich (10), Steenweg (6/2), L. Oelerich, Büter, Thiemann (je 3), Feldmann, R. Woltering, Noori (je 2), C. Woltering und Pohl (beide 1).

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