Handball: Bezirksliga Münsterland
Arminia Ochtrups Trainer Heinz Ahlers erdet seine Überflieger vor Hiltrup-Spiel

Ochtrup -

Mit dem 33:25-Heimsieg gegen den TV Kattenvenne haben Arminia Ochtrups Handballer für Furore gesorgt. Doch das zählt nicht mehr viel, denn jetzt wartet die nächste schwere Aufgabe auf die Töpferstädter. Am Samstag geht es für Gerrit Thiemann und Co. zur DJK Eintracht Hiltrup.

Donnerstag, 06.12.2018, 17:00 Uhr aktualisiert: 07.12.2018, 13:50 Uhr
Arminia-Youngster Lars Oelerich (M.) entwickelt sich sportlich immer besser. Als einziger Linkshänder im Kader hat er ohnehin schon einen besonderen Stellenwert.
Arminia-Youngster Lars Oelerich (M.) entwickelt sich sportlich immer besser. Als einziger Linkshänder im Kader hat er ohnehin schon einen besonderen Stellenwert. Foto: Matthias Lehmkuhl

Nach dem Husarenritt gegen den TV Kattenvenne (33:25) ist Trainer Heinz Ahlers darum bemüht, seine Überflieger wieder zu erden. „Wir dürfen jetzt bloß nicht die Bodenhaftung verlieren, sonst nimmt das Punktspiel in Hiltrup ein böses Ende“, warnt der Trainer der Ochtruper Bezirksliga-Handballer eindringlich.

Als „schwer auszurechnen“ charakterisiert Ahlers den Gegner aus Münster. „Die Eintrachtler verfügen nicht über den Supershooter, sondern verteilen ihre Torgefahr auf viele Schultern. Das macht die Aufgabe so kompliziert“, begutachtet der Übungsleiter den gordischen Knoten genau.

Aber auch sein SC Arminia ist in der Offensive breit aufgestellt. Nicht zuletzt, da Gerrit Thiemann wieder einsatzfähig ist. Zusammen mit Alexander Wahlen bildet er ein klasse Kreisläufer-Gespann.

Eine immer größere Nummer wird Lars Oelerich. Der A-Jugendliche ist nicht nur der einzige Linkshänder im Kader, sondern findet sich im Seniorenbereich auch immer besser zurecht. Ahlers hat den jüngeren der beiden Oelerich-Brüder sowohl für Rechtsaußen als auch für den rechten Rückraum im Auge.

Die Hiltruper haben in der laufenden Saison nur zwei Heimspiele verloren – und das gegen die Spitzenteams Sparta Münster und SuS Neuenkirchen. Da die Arminen auswärts als eher anfällig gelten, dürfte im Vorfeld des Duells Achter gegen Sechster kein Favorit auszumachen zu sein.

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