Fußball: Kreisliga A Steinfurt
Matellia Metelen will die rote Laterne los werden

Metelen -

Das kann was werden: Im letzten Spiel des Jahres wollen sowohl der FC Matellia Metelen als auch der TuS Laer voll auf Sieg gehen. Zumindest so weit lassen sich die Trainer schon in die Karten gucken.

Freitag, 07.12.2018, 13:50 Uhr aktualisiert: 08.12.2018, 14:00 Uhr
Sebastian Feldhues (2.v.l.) ist einer der Matellia-Leader.
Sebastian Feldhues (2.v.l.) ist einer der Matellia-Leader. Foto: Angelika Hoof

Die Matellia aus Metelen hat an den beiden vergangenen Wochenenden pausiert. Zeit genug also, um die Köpfe für das letzte Punktspiel der Saison frei zu bekommen. Zu Gast in der Vechtegemeinde ist am Sonntag der TuS Laer 08.

Nur ein Punkt aus den jüngsten sieben Spielen haben die Metelener geholt. Entsprechend Ernst ist die Lage, aber hoffnungslos ist sie noch lange nicht. Für die Schwarz-Weißen besteht sogar die Möglichkeit, sich zwei Plätze vorzuarbeiten. „Wir wollen die rote Laterne loswerden. Dafür müssen wir aber gegen Laer gewinnen. Das und nichts anderes ist unser Ziel“, redet Spielertrainer Bertino Nacar Klartext.

Am Sonntag ist oberste Pflicht, die Fehler in der Hintermannschaft abzustellen, die zuletzt postwendend zu Gegentoren führten. Zudem gilt es, mehr Anspielstationen zu schaffen und über die Schmerzgrenze hinaus zu gehen. In die Pflicht nimmt Nacar vor allem Sebastian Feldhues und Johannes Kippelt. „Das sind absolute Leader, solche Typen brauchen wir“, betont Nacar.

Die 08er haben sich vorgenommen, die 30-Punkte-Marke zu knacken. Voraussetzung dafür ist ein Sieg. „Das wird sicherlich nicht leicht, denn Metelen ist für mich kein typischer Tabellenletzter“, hat Trainer Ron Konermann das 2:2 aus dem Hinspiel noch genau vor Augen. „Wichtig ist, dass wir von Beginn an da sind und nicht wieder so eine schlechte erste Halbzeit wie zuletzt gegen den Skiclub zeigen.“

Personell kann Konermann nahezu aus dem Vollen schöpfen. Mert Karato­­­­p­rak und Sinan Celik, die zuletzt in der Reserve aushalfen, rücken wieder hoch. „Ich habe also genug Alternativen, um im Notfall schnell reagieren zu können. Ich will, dass wir uns mit einem guten Eindruck aus dem Jahr verabschieden“, zählt für Konermann nur ein Sieg.

 

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