Handball: Bezirksliga Münsterland
„Pflichtsieg“ ist für Arminia Ochtrups Handballer ein Unwort

Ochtrup -

In Ochtrup ist nach den jüngsten Erfolgserlebnissen so etwas wie eine kleine Handball-Euphorie ausgebrochen. So soll es am Samstag weitergehen. Im letzten Spiel des Jahres erwarten die Arminia die Ibbenbürener SV. Die Tabelle sagt klare Verhältnisse voraus, SCA-Trainer Heinz Ahlers sieht das allerdings anders.

Donnerstag, 13.12.2018, 15:20 Uhr aktualisiert: 13.12.2018, 16:22 Uhr
Thorben Steenweg ist einer der Verantwortlichen für den momentanen Höhenflug der Arminen.
Thorben Steenweg ist einer der Verantwortlichen für den momentanen Höhenflug der Arminen. Foto: Thomas Strack

Am Samstag kommt die Ibbenbürener SV nach Ochtrup. Die Papierform weist die Arminia-Handballer als den klaren Favoriten aus, doch Trainer Heinz Ahlers belehrt jeden eines besseren, der von einem Pflichtsieg gegen den Tabellenletzten ausgeht.

„Sicher, Ibbenbüren hat erst zwei Punkte auf dem Konto, aber die ISV hat etliche Spiele nur sehr knapp verloren. Das zeigt uns, dass wir Leidenschaft und Konzentration an den Tag legen müssen“, macht Ahlers deutlich.

Grund, diese Primärtugenden infrage zu stellen, dürfte der Coach nicht haben, denn im Training gaben seine Schützlinge Vollgas. Ohnehin meint Ahlers festgestellt zu haben, dass in Ochtrup so etwas wie eine kleine Handball-Euphorie herrscht. „Es tut sich was, nicht nur auf der Tribüne. Die Jungs werden auch in der Stadt auf die Ergebnisse angesprochen. Das sollte für zusätzliche Motivation sorgen“, mutmaßt der Übungsleiter.

Am Samstag sind – stand Donnerstag – alle Mann an Bord. Das ist optimale Voraussetzung, um den achten Saisonsieg einzufahren. Einen großen Anteil am momentanen Höhenflug besitzt Thorben Steenweg. Der im Sommer vom TB Burgsteinfurt gekommene Linksaußen hat sich zu einem der absoluten Leistungsträger ent­wickelt und ist nach Max Oelerich der zweitbeste Werfer. „Thorben hat unheimlich viel drauf und übernimmt auch Verantwortung“, stellt Ahlers seinem Spieler ein sehr gutes Zeugnis aus.

Jetzt ist es amtlich: Bei der diesjährigen internationalen Movember-Kampagne hat das Team „Bärte ohne Grenzen“ aus Gronau bundesweit den ersten Platz belegt. Mit über 120 Mitstreitern und dank der Unterstützung von Udo Lindenberg und den Bezirksliga-Handball des SC Arminia Och­trup wurden Spenden in Höhe von 31 215 Euro für bessere Männergesundheit eingesammelt. „Dabei gab es sehr ungewöhnliche Aktionen und viel Spaß. Legendär war das Shave-off-Event in Och­trup, bei dem alleine an einem Abend über 10 000 Euro zusammenkamen“, freut sich Ansgar Höing vom Team „Bärte ohne Grenzen“. Am Montag (17. Dezember) gibt es aus diesem Anlass ab 18 Uhr ein kleines offizielles Dankeschön-Treffen in der Gaststätte „Paddys Irish-Pub“ in Ochtrup.

 

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