Schach: Pokalwettbewerb
SK Ochtrup schafft die Sensation

Ochtrup -

Der Schachklub Ochtrup hat im Pokalwettbewerb für Furore gesorgt. In der zweiten Runde schalteten die Töpferstädter überraschend den Regionalligisten SG Ahaus aus. Dabei kam die Berliner Wertung zum Tragen.

Montag, 07.01.2019, 13:00 Uhr
Daniel Moor ebnete den Weg in das Halbfinale.
Daniel Moor ebnete den Weg in das Halbfinale. Foto: SK Ochtrup

Der Pokal hat eigene Gesetze. Dass dieses auch im Schachsport Gültigkeit hat, bewies jetzt einmal mehr der SK Ochtrup. Nachdem in der ersten Runde des Pokals, der mit Vierermannschaften durchgeführt wird, der Verbandsligist SV Heiden mit 3:1 aus dem Wettbewerb geworfen wurde, hatte nun auch die SG Ahaus, seines Zeichens in der Regionalliga spielend, gegen die Töpferstädter das Nachsehen.

Die Begegnung gegen die Ahauser endete zwar mit einem 2:2-Unentschieden, durch die sog. Berliner Wertung, nach der die höheren Bretter besser eingestuft werden, hatte der SKO mit 5,5:4,5 Punkten jedoch die Nase vorn und zog überraschend ins Halbfinale ein.

Den Grundstein für diesen Erfolg legte Daniel Moor, der durch seinen Sieg an Brett drei die Ochtruper in Führung brachte. Am zweiten Brett konnte Ralf Schwietering seine Stellung ausgeglichen gestalten und erreichte ein letztlich gerechtes Remis. Daraufhin lag die Entscheidung hauptsächlich am Ausgang der Partie an Brett eins. Hier musste Ahaus schon gewinnen, um noch ein Chance fürs Weiterkommen zu haben. Dr. Helmut Jacob konnte jedoch alle Gewinnversuche seines Widerparts abwehren und das Spiel ins Remis lenken.

Diese 2:1-Führung langte dem SKO schon zum Weiterkommen, da nur noch die Partie an Brett vier ausstand. Hier hatte Günter Kaiser in einem Turmendspiel einen Minusbauern zu verteidigen. Lange Zeit sah es nach einem Unentschieden aus, auf den letzten Drücker konnte der Ahauser jedoch noch seinen Vorteil ausnutzen und gewann.

Im Halbfinale kommt es nun für den SKO zur Begegnung gegen den SV Südlohn, der in der NRW-Klasse beheimatet ist.

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