Tischtennis: NRW-Liga
Das besondere Sieger-Gen bei Arminia Ochtrup

Ochtrup -

Die Tischtennisherren von Arminia Ochtrup haben im Auswärtsspiel bei Mettmann-Sport Nerven gezeigt. Im Abschlussdoppel entschieden die Ochtruper mit 9:7 für sich.

Montag, 04.02.2019, 12:48 Uhr
Nils Dinkhoff (r.) und Christopher Ligocki behielten in einem dramatischen Abschlussdoppel einen kühlen Kopf und gewannen den fünften Satz mit 14:12.
Nils Dinkhoff (r.) und Christopher Ligocki behielten in einem dramatischen Abschlussdoppel einen kühlen Kopf und gewannen den fünften Satz mit 14:12. Foto: Thomas Strack

Wer solche Spiele gewinnt, der wird Meister. Ausgestattet mit dem Sieger-Gen entschieden Arminia Ochtrups Tischtennisherren am Samstag das Punktspiel in der NRW-Liga bei Mettmann Sport mit 9:7 für sich. Dabei ging es vor allem im entscheidenden Abschlussdoppel hoch her.

Mit einer 2:1-Führung kamen die Gäste aus den Doppeln. Anschließend bauten Christopher Ligocki , Nils Dinkhoff uns Michael Hillebrandt den Vorsprung auf 5:2 aus. An den unteren Brettern zogen Timo Scheipers und Neuzugang Pavel Omelyanovich den Kürzeren. Und als dann Ligocki gegen Mettmanns Starspieler Andrej Grachev verlor, war endgültig alles wieder offen – 5:5.

Danach wurde es richtig spannend. Amin Nagm gewann mit 11:9 im fünften Durchgang gegen Maik Wojke, während Dinkhoff den fünften Durchgang mit 9:11 abgab. Der stark aufspielende Hillebrandt sorgte für das 7:6, ehe unten die Punkte geteilt wurden. „Dass Pavel den achten Punkt gemacht hatte, hat uns echt entlastet. So war vor dem letzten Doppel klar, dass wir nicht ohne Zählbares nach Hause fahren“, erklärte Teamsprecher Ligocki.

Dinkhoff und Ligocki hatten im Abschlussdoppel gegen Stephan König/Milenko Milicevic einen schweren Stand. Die Sätze eins und drei wurden verloren, die Sätze zwei und vier gewonnen. Im letzten Durchgang spitzte sich die Lage zu, als die beiden Ochtruper einen 10:7-Vorsprung aus den Händen gaben, letztlich aber mit 14:12 gewannen. „Das war ganz schön hektisch. Gott sei Dank haben wir das Ding gewonnen“, atmete Ligocki nach der Begegnung erleichtert auf.

Personell hat sich beim Tabellenführer der NRW-Liga wieder etwas getan. Da der als Neuzugang angekündigte mongolische Nationalspieler Munkhzorig Jargalsaikhan von sich aus auf einen Aufenthalt in Deutschland verzichtet, handelte Abteilungsleiter Timo Scheipers und lockte zwei junge weißrussische Talente zum SCA. In jeweils drei Partien in der Rückrunde soll einer von beiden zum Einsatz kommen. Pavel Omelyanovich machte am Samstag den Anfang.

Einen Teilerfolg verbuchte am Sonntag die Verbandsliga-Reserve der Arminen für sich. In eigener Halle nahm sie dem Tabellendritten TTR Rheine beim 8:8 einen Zähler ab.

„Das war unglaublich eng. Zehn der 16 Spiele gingen über fünf Sätze“, resümierte Robin von Diecken. Jeder der sechs Arminen gewann ein Einzel, vor dem Abschlussdoppel lagen die Hausherren mit 8:7 vorne. Die Gastgeber traten neben von Diecken mit Dominik und Patrick Gust, Yannick Flehmig und Niklas Hannekotte an. Komplettiert wurde das Sextett von Omelyanovich.

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